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Indonesien 2016 – Auf Java

Zugegeben, wir haben nur einen sehr kleinen Teil von Indonesien gesehen. Wir waren schließlich nur auf vier Inseln des Staates, zu dem 17.500 Inseln gehören, von denen die Hälfte bewohnt sind.

Gestartet sind wir in Ostjava, in der Stadt Yogyakarta, die gegen die Hauptstadt Jakarta, wo wir die Nacht davor im Flughafenhotel übernachtet haben eine Kleinstadt ist. Trotzdem wirkte Yogya, wie die Stadt hier genannt wird, erst mal laut, dreckig und unübersichtlich auf uns. Nachdem wir es mit öffentlichen Bussen vom Flughafen zum Hotel geschafft hatten, waren wir stolz auch ohne teures Taxi ausgekommen zu sein. Bis zum Schluss würden wir den ÖPVN der Stadt aber nicht wirklich verstehen.

Auch in den nächsten Tagen hat uns die Stadt nicht sonderlich gut gefallen, vielleicht einfach weil wir schon zu viele asiatische Großstädte gesehen haben. Wir waren aber sowieso nicht hier um die Stadt zu besuchen, sondern den Borobudur, eine buddhistische Tempelpyramide ca. 30km vor der Stadt. Auch dahin haben wir es mit einem öffentlichen Überlandbus geschafft. Die Schaffner haben sich sehr gefreut Touristen an Bord zu haben. Auf beiden Fahrten saßen wir neben dem Kontrolleur, der uns mit wenigen englischen Wörtern Indonesien erklärte, während er Geld einsammelte, Leuten rein und raus half und pausenlos rauchte. Auf dem Rückweg stieg eine Frau mit mehreren Körben ein. In den Körben waren gekochte Kartoffeln, verschiedene Sorten und für uns auf dem ersten Blick nicht als solche zu erkennen. Der Kontrolleur und die Frau gaben uns von jeder Sorte zum probieren und erklärten uns, dass in Indonesien nicht nur Reis gegessen wird.

Der Borobudur ist eine Tempelpyramide. Man kann ihn sich wie einen Berg vorstellen, auf dem es Terrassen gibt, auf denen man die Pyramide umrunden kann. Auf den oberen Terrassen stehen unzählige kleine Stupas, die eine Art Glockenform haben. In jedem der Stupas befindet sich eine Statue.

In unserer Zeit in Yogya haben wir eine weitere Tempelanlage besucht, der hinduistischen Prambanan. Die Tempel erinnerten mich von der Bauart etwas an die die Tempel von Ankor in Kambodscha. Auch hier sind viele Temple verfallen und können auch nicht mehr aufgebaut werden, da zu wenig Substanz zur Verfügung steht. So liegen große Steinberge vor den restaurierten Tempeln.

Nachdem wir ein paar Tage in Yogya verbracht haben, sind wir weiter nach Lombok geflogen.

Angkor Tag drei & Fazit

Heute waren wir den dritten Tag in Angkor. Dafür sind wir um 4 Uhr aufgestanden und waren die ersten am Angkor Wat um den Sonnenaufgang zu erleben. Nach kurzer Zeit wurde es aber richtig voll. Die Leute drängelten rum und jeder versuchte den besten Platz für seine Fotos zu bekommen. Nach dem Sonnenaufgang sind wir dann ins Angkor Wat rein, wo es wieder relativ ruhig war. Außerhalb vomTempel haben wir dann ein paar Affen gesehen, die wir fotografieren konnten.
Meinen Highlight Tempel, Ta Prohm war der einzige Tempel, den wir zur falschen Zeit besucht haben und in den Touristenmassen untergegangen sind. Die Tempelruine ist mit riesigen Würgefeigen überwachsen und ist bekannt aus dem Film Tomb Raider, weshalb er oft Tomb Raider Tempel genannt wird. Wegen des Filmes, der teilweise hier gedreht wurde, hängen in vielen Bars Filmplakate und es gibt Tomb Raider Cocktails, mit dem Getränk das Angeline Jolie (angeblich) am liebsten getrunken hat als sie hier war um den Film zu drehen.
Wie schon gesagt, hatten wir eigentlich recht viel Erfolg mit der Vermeidung der Touristenmassen, was an unserem Tuk Tuk Fahrer Kia lag, der uns zur richtigen Zeit zu den richtigen Tempeln fuhr. Ganz alleine waren wir natürlich trotzdem fast nie. Der Großteil der Touristen (besonders in Gruppen) kommt aus Asien, besonders Korea, China und Japan. Scheinbar können viele dieser Touristen nicht lesen. Wir haben Leute beobachtet, die sich auf der brüchigen Balustrade sitzend neben dem Schild „Achtung – Nicht auf die Balustrade setzen“ fotografieren liessen. Absperrungen wurden sowieso immer missachtet, es wurde im Tempel gegessen, geraucht und rum geschrien, kurz alles gemacht, was man nicht machen soll. Natürlich wurde auch alles angetatscht, auch wenn extra ein Schild da stand, das dies verbot.
Als kurzes Fazit könnte man sagen Angkor hat sich sehr gelohnt, auch wenn es mit weniger Touristen noch schöner gewesen wäre.
Morgen früh geht es mit dem Bus in 6+x Stunden nach Phnom Penh und dann steht Badeurlaub an 🙂

Angkor Tag eins

Hallo zusammen,

Wir haben heute unseren ersten Tag in Angkor verbracht. Unser Tuk Tuk Fahrer hat uns den ganzen Tag gefahren, was sehr angenehm war. Wir haben Tempel besucht die weiter außerhalb waren und konnten den Touristenmassen so weitestgehend entkommen.
Besichtigt haben wir Pre Rup, Banteay Samre, Preah Ko, Srah Srang, Lolei und Bakong.
Und jetzt Bilder: