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Agnes Water and Town of 1770

Hallo zusammen

wir melden aus zurück von zwei wunderbar sonnigen, heißen Tagen in Agnes Water und Town of 1770 zwei kleine Orte direkt am Pazifik.

NAchdem der Wetterbericht die ganze Woche miserables Wetter verkündet hatte dachten wir schon wir müssten ewig in Gladstone bleiben, aber zum Glück besserte es sich Mittwoch schlagartig, warum wir unsere Reise fortsetzten und nach Agnes Water fuhren. Agnes Water ist ein kleiner Ort mit 1000 Einwohnern, der außer Meer nicht viel zu bieten hat. Da Reisende die von Norden kommen das erste mal wieder die Gelegenheit haben ins Meer zu gehen ohne besondere Angst vor Quallen haben zu müssen und es ab hier wieder Wellen gibt (weiter Nördlich werden die vom Great Barier Reef abgehalten), gibt es auch jede Menge Surfer in Agnes Water. Also haben wir uns auch Boards ausgeliehen und in einer Gruppe die ersten Stehversuche im Pazifischen Ozean unternommen. Obwohl die Wellen nicht so gut waren hat es spaß gemacht.

Am nächsten Tag sind wir nach 1770 gefahren (oder wie es richtig heißt „Town of 1770“). Der Ort, mit weniger als 100 Einwohnern trägt den Namen weil James Cook im Jahr 1770 hier Land betreten hat. Dort sind wir ein bisschen an den Klippen am Strand rum geklettert.

Eben sind wir in Bundaberg angekommen. Besonders viel scheint man hier nicht machen zu können, aber morgen früh werden wir mal genauer schauen. Ansonsten heißt der nächste Stop „Hervey Bay“ von wo wir auf Fraser Island übersetzen werden.

Viele Grüße

Cairns bis Townsville

Hallo zusammen aus dem heißen Airlie Beach. Wir sind hier heute morgen angekommen und sitzen nun vor dem Mc Donalds und nutzen das Wifi.

Die letzte Tage waren wir in Cairns und Umgebung und haben uns die Tropen von Australien angeschaut. Kurz gesagt das Wetter dort ist anstrengend. Auch wenn die Regenzeit gerade erst beginnt ist es sehr heiß, und es regnet immer wieder. Die Luftfeuchtigkeit ist bei 100%, was campen nicht gerade einfacher macht. Wir haben in Cairns auf einem Camping Platz gelebt, da es dort keine free camp grounds gab. Dort haben wir das erste mal so richtig gespürt wie viele Deutsche hier unterwegs sind. Es waren dort gefühlt  nur Deutsche. In Cairns selbst war es sehr touristisch. Leider gibt es auch keinen Strand, dafür aber eine große Meerwasser Lagune, in etwa wie ein großes gratis Freibad. Ansonsten waren wir in Cairns ein wenig Shoppen und kurz im Botanischen Garten. Im stömenden regen sind wir zu den Cristal Cascades gefahren, einem Gebirgsfluss im Regenwald an dem man schwimmen kann. Dort waren wir im Regen 30° im Wasser.

Da es in Cairns dann doch nicht so viel zu sehen gibt haben wir die Stadt nach ein paar Tagen wieder richtung Süden verlassen. Wir haben dann noch einen Abstecher in zwei Nationalparks gemacht, den Wooroonooran National Park und den Paluma Range National Park  in denen man im  Big Cristal Creek oder dem Paradise Waterhole schwimmen kann.

Wenn man hier in den Tropen schwimmen will muss man immer schauen wo das geht. In vielen Flüssen leben Krokodile und im Meer ist im Moment Quallenzeit. Ins Meer darf man nur dort wo der Bereich durch Netze geschützt ist.

Die Landschaft dort ist geprägt von mit Regenwald bewachsenen Bergen in denen immer Neben hängt, großen Bananen und Mango Plantagen und Zuckerrohr Feldern. Jedoch ist mit dem Regenwald ganz plötzlich schluss. Inerhalb von ein paar Kilometern ändert sich das Klima wieder in heiß und trocken, wie wir es aus St. George gewönt sind. Die Bäche sind dann auf einmal wieder ausgetrocknet und die Leute bewässern ihre Vorgärten.

Gestern sind wir nachdem wir nachdem wir Innisfail, Mission Beach und Ingham hinter uns gelassen haben nach Townsville gefahren, waren da im Meer und im Pool schwimmen und waren Pizza essen.

Hier in Airlie Beach wollen wir uns heute nach Segeltouren auf die Whitsunday Island umschauen, die wir von hier starten wollen.

Carnarvon Gorge National Park

Von St George aus, haben wir uns auf den Weg zum Carnarvon Gorge National Park gemacht, etwa 450km nördlich von St George gelegen. Leider sind die letzten 30km vor dem Park unbefestigte Straße, sodass wir und Kornelius ziemlich durchgeschüttelt wurden und es zeitweise nur mit 20km/h vorwärts ging.

Endlich angekommen, haben wir uns mit einem kleinen Picknick gestärkt um danach im Takkaraka Bush Resort einzuchecken. Am ersten Tag sind wir zur Baloon Cave gewandert, eine Stätte an der es Rockart von Aborigines zu sehen gibt. Leider ist dies, zumindest für uns, weniger spannend gewesen als es sich anhört. Anschliessend sind wir noch zum Rock Pool gefahren, ein Abschnitt des Carnarvon Creek in dem baden erlaubt ist. Das Wasser dort war sehr warm und es war wirklich angenehm dort zu schwimmen. Abends sind wir relativ früh ins Bett um für den „Halb-Marathon“ am nächsten Tag fit zu sein.

Kurz vor 7h haben wir unseren Fußmarsch gestartet. Als ersten Stop haben wir den Boolimba Bluff gewählt, da dieser als der schwierigste Punkt gilt. Mit wandern hatte das nicht mehr viel zu tun, es ging schon eher in Richtung Bergsteigen. Oben angekommen hatte es sich der Aufstieg aber definitiv gelohnt. Eine gute Aussicht, etwas betrübt durch diesiges Wetter, lud uns zu einem ersten kurzen Stop ein.

Danach haben wir die Gorge von hinten aus erkundschaftet, bedeutet wir sind die Schlucht ganz bis zum Ende gewandert, etwa 10km, um die einzelnen Highlights auf der Rückkehr zu bewundern.

Big Bend ist der letzte zu erreichende Punkt im Gorge, eine Art Pool mit tollem Flair. Direkt davor befindet sich die Boowind Gorge, eine enge und atemberaubende Schlucht die sich mehrere Kilometer lang um viele Kurven windet. Für uns eines der besten Highlights des Parks.

Nächster Halt war die Cathedral Cave, eine weitere aber größere Stätte bei der  es Rockart von Aboriginies zu sehen gibt. Genauso die Art Gallery, die wir dann relativ zügig abgearbeitet hatte.

Am Wards Canyon angekommen, vorbei an einem kleinen Wasserfall  sahen wir die einzigen Königsfarne in Central Queenland, ansonsten kommen diese nur in Küstennähe vor. Einen recht tropischen Eindruck elebten wir dort.

Vorletzter Ort war das Amphitheater, entstanden durch Wassererosion wurde quasi eine Höhle mitten durch das Gestein gespült und durche eine Spalte nach aussen getragen.

Der Moss Garden war schlussendlich unser letzter Halt. Dort gab es Sandgestein zu bestaunen, welcher Regenwasser aufnimmt, um ihn im Anschluss über Moos und Farne als große Regentropfen wieder abzugeben.

Leider ist die Wanderstrecke kein Rundgang, sodaß wir gezwungen waren alles an einem einzigen Tag zu erkunden. Zusammenfassend war der Tag sehr schön, ziemlich anstrengend; immerhin sind wir zwischen 25-28km gewandert und das bei tropischen Wetter; und wohl unvergesslich. Nachmittags waren wir froh Kornelius wieder zu sehen, die Wanderschuhe auszuziehen und eine kalte Dusche zu nehmen.

Nachdem wir uns frisch gemacht hatten, machten wir uns auf den Weg Richtung Cairns, wobei wir nur noch lediglich 160km gefahren sind an diesem Tag.

Wir hoffen, dass die Fotos ansatzweise das wiedergeben können was wir live gesehen haben.

Geburtstage

Ein paar kurze Worte zu unseren Geburtstagen. An Jörns Geburstag waren wir leider in St George, wo wir wie bekannt ist keinen Empfang hatten, daher kamen möglicherweise geschriebene SMS nicht an, bzw. verfielen diese nach 2 Tagen wieder. Daher einfach allgemeine gesagt Danke an Die, die eine SMS geschrieben haben!

An Matthias Geburtstag waren wir wieder etwas mehr in de Zivilisation, daher hatten wir auch Empfang. Einen herzliches Dankeschön für alle Glückwünsche an dieser Stelle.