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Bay of Kotor in Montenegro

Die Bucht von Kotor ist eine Meerenge in Montenegro, die von der Unesco ausgezeichnet ist. Die Stadt Kotor wirkt wie ein kleines Dubrownik und liegt an einem steilen Hang in der Bucht. Wir haben die Bucht auf unserem Weg in Richtung Süden umrundet und der Stadt einen Besuch abgestattet.

Nicht nur Kotor ist einen Besuch wert. An der Küste liegen mehrere kleine Dörfer die mit prächtigen alten Bauten punkten können. Teilweise sind diese gut restauriert, teilweise (noch) verfallen.

Neben den schönen Altstädten in Süddalmatien und Montenegro gibt es aber auch Bausünden, die nie fertig gestellt wurden und große Gebäudekomplexe die verfallen.

Die Küste von Montenegro wird in Reiseführern oft als zugebaut mir Hotelklötzen und überfüllt mir (Russischen) Touristen beschrieben. Das können wir bestätigen. Wir haben zwar einen Platz in einem kleinen Dorf gewählt um zu übernachten, trotzdem ist es hier sehr viel voller als in Kroatien.

 

Unser Camper

Als wir uns sicher waren, dass wir im nächsten großen Urlaub Süd-Ost Europa erkunden möchten, war auch schnell klar, dass wir nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisen werden. Die Kosten für Flüge, Bus- und Bahntickets und besonders Übernachtungen sowie die Einschränkungen was die Routen betrifft waren die Gründe für die Entscheidung zum eigenen Auto.

Wir haben uns dann für einen großen Camper entschieden. Das mag für zwei Personen vielleicht etwas überdimensioniert erscheinen, aber kleine Camper, wie VW Busse haben keine Komplettausstattung. Da wir vor haben je nach Möglichkeit in den jeweiligen Ländern auch frei zu stehen, also keinen Campingplatz anzusteuern, war eine Vollausstattung mit Badezimmer, genügend Wasser- und Gasvorräten für uns wichtig.

Wir haben den Wagen Anfang de Jahres von einem Rentner gekauft und erst mal gründlich entmüllt. Teppichboden, Vorhänge und aller anderer Kram der drin geblieben war, wurde entsorgt. In den nächsten Monaten haben wir den Wagen durch den TÜV gebracht, (Danke an Jörn und Mike sowie Dirk fürs Kochen) Flüssigkeiten gewechselt, die Polster gewaschen und desinfiziert, neuen Boden verlegt, Vorhänge genäht bekommen (Danke an Jutta),das Badezimmer abgedichtet und drinnen gründlich geputzt.

Damit sind wir fast startklar. Damit wir mit einem ruhigen Gewissen in den Urlaub starten können, gönnen wir uns noch einen neuen Zahnriemen und eine neue Wasserpumpe, die diese Woche eingebaut werden.

Hier noch ein paar Fakten für die Autointeressierten unter euch:

Marke: Fiat Ducato 290 Maxi mit Dethleffs Wohnmobil Aufbau

Baujahr: 1991

Motor: 1.8 TD mit 82 PS

Reisegeschwindigkeit: 80  – 90 km/h

Sitzplätze: 6

Schlafplätze: 5

Ausstattung: 2 Flammen Gas- Kocher, Spülbecken, Warmwasser Boiler, Kühlschrank (AC/DC/ Gas), Toilette, Dusche, Waschbecken, Markise, Fahrradträger, …

Uns so sieht das gute Stück kurz vor Abfahrt aus: Ich muss gestehen, wir hatten noch keine Zeit von außen zu putzen.

Köln – Istanbul im Sommer 2014

Hallo zusammen,

ich hatte ja schon vor längerer Zeit angekündigt, dass wir an unserer nächsten Reise planen. Heute möchte ich ein wenig mehr verraten. Wir möchten diesen Sommer Europa näher kennen lernen. Aber nicht die Länder in Südeuropa in denen jeder von uns schon etliche Male war, sondern Länder, die man vielleicht nicht direkt mit dem Sommerurlaub verbindet. Ich spreche von Süd-Ost Europa, der Balkanhalbinsel. Besonders reizvoll finde ich Albanien, das Land, dass nach dem Zerfall der Sowjet Union am längsten isoliert blieb, Montenegro mit seinen Bergen und Mazedonien.

Unser momentaner Plan sieht vor über Österreich und Slowenien an die Adria zu reisen und über Kroatien Richtung Süden zu fahren. Von Albanien gibt es dann die Möglichkeit durch den Kosovo oder Mazedonien nach Bulgarien zu reisen. Von Bulgarien kann man dann in die Türkei einreisen. Unser Rückweg soll uns über Griechenland und wenn Möglich über die Italien zurück nach Deutschland führen.

Wir haben uns für diese Tour ein Campingmobil gekauft in dem alles ist, damit wir möglichst nicht auf Hotels, Hostels und Campingplätze angewiesen sind. Momentan arbeiten wir daran den Wagen, der schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, für den TÜV vorzubereiten. Wenn diese Prüfung geschafft ist stelle ich ihn hier vor.