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Roadtrip No. 1: The Great Ocean Road

Hallo ihr lieben daheim,

wir melden uns wie versprochen aus Sydney mit einem neuen Reisebericht.

Um vor unserer Abreise aus Melbourne noch etwas der Landschaft zu sehen haben wir uns eine kleinen Tour gegönnt und uns die Sehenswürdigkeiten von Victoria angeschaut. Die Great Ocean Road ist eine 250km lange Straße die sich am Meer entlang zieht. Unterwegs gibt es jede Menge zu sehen, vom Meer mit riesiegen Wellen über Regenwald, Koalas und Kängurus und den riesigen Felsformationen den 12 Apostels.

Um diese 250km zu bewältigen haben wir uns für drei Tage einen vollausgtestatteten Campervan gemietet. Darin war alles Enthalten, was man draucht, Ein Tisch, zwei Betten, Zwei Kochplatten, Waschbecken mit Wassertank und alles was man sonst zum Kochen braucht.

Los ging es für uns in Geelong wo wir das erste mal die riesigen Australischen Wellen sahen. Die Küste dort ist eine Felsenküste, allerdings mit vielen möglichkeiten an den daruntr gelegenen Strand zu kommen. Etwas weiter machten wir einen kleinen Abstecher von der Küste in den Regenwald zu einem ziemlich hofen Wasserfall. Leider war es stark am Regnen weshalb wir schnell wieder weiter gefahren sind.

Die erste Nacht habe wir dann auf einem kleinen Camping Platz verbracht, auf dem wir fast alleine waren. Aufgrund des starkem Regens, Wind und Kälte mussten wir den Abend dann im Auto verbringen, was aber aufrund der Ausstattung und des Platzes kein Problem war.

Am nächsten morgen sind wir dann weiter gefahren zu den Haupttouristenpunkten der Great Ocean Road den 12 Apostels und anderen Feldgebilden im Meer. Aufgrund der vielen Touristen und Reisegruppen die dort besonders im Sommer unterwegs sind gibt es überall Parkplätze und Aussichtspunkte um die einzelnen Felsen und das Meer zu zu bewundern.

Neben diesen Touri- Zielen haben wir immer versucht noch etwas mehr zu sehen was mehrere male dazu führte, dass Jörn nasse Füße und einen Nasse Hose bekam, da er sich nicht schnell genug vor den Wellen ‚retten‘ konnte. Dabei haben wir allerdings einen sehr schönen vollkommen Menschenleeren Strand un eine große Höhle gefunden und waren auf einer Riesigen Klippe an der die Brandung mehrere Meter hoch spritzte.

Aus dem Grund mussten wir auf der Weiterfahrt dann meistens die Heizung voll aufgedreht lassen damit Jörn seine Sachen trocknen konnte.Zusammengefasst hatten wir am zweiten Tag mehr Glück mit dem Wetter, da es weniger regnete und sich die Sonne öfters sehen ließ. Übernachtet haben wir dann in Warrnambool, wo die Great Ocean Road endet. Zurück ging es dann über den Highway nach Melbourne wo wir den Camper abgaben.

Zurück mussten wir noch ein paar Dinge erledigen wie unsere Taxfile Number und unsere Bankunterlagen bei Julia, einer Bekannten von Jörn abzuholen, die wir dort hinschicken lassen konnten. (Dafür nochmal vielen Dank!)

Abends sind wir dann mit dem Reisebus nach Sydney gefahren, was über 12 Stunden gedauert hat. Zum Glück ging die Fahrt sehr schnell vorbei, da wir noch müde von der Great Ocean Road, die meiste Zeit geschlafen haben. Und nun sind wir in Sydney und versuchen hier ein Auto zu finden.

Heute haben wir uns den ersten Van angeschaut, den Matthias auch OK fand, Jörn aber nicht. Aus dem Grund haben wir ihn nicht gekauft. Morgen werden wir warscheinlich noch einen besichtigen, obwohl das Angebot hier auch nicht viel Besser ist als zuvor in Melbourne.

Wir werden also sicher noch ein paar Tage in Sydney bleiben, auch wenn wir uns das Sight Seeing für März aufheben wollen, wenn wir von hier zurück fliegen. In ein paar Tagen kommt dann noch Piet ein Arbeitskollege von Matthias nach Sydney, der mit dem selben Ziel hier her kommt, den wir treffen werden.

Wir weren euch natürlich über alle weiteren Veränderungen hier in Sydney auf dem laufenden halten. Über Kommentare freuen wir uns natürlich auch.

Kurzer Zwischenbericht

Hallo zusammen,

ich möchte euch nur mal kurz auf dem Laufenden halten. Wir sind noch in Melbourne und warten auf die Bankunterlagen. Um die Zeit zu überbrücken werden wir morgen drei Tage mit einem gemieteten Camper die Great Ocean Road befahren und uns die Landschaft anschauen. Der Wetterbericht verspricht zwar kein besonders gutes Wetter, aber kälte und Regen sind wir ja aus diversen Zeltlagern etc. gewöhnt. Mittwoch Abend möchten wir dann eigentlich den Nachtbus nach Sydney nehmen um dort ab Donnerstag nach Autos schauen zu können. Die Vorraussetzung dafür ist aber, dass unsere Bankunterlagen rechtzeitig in Melbourne ankommen. Ansonsten müssen wir umplanen und länger in Melbourne bleiben. Das werden wir aber erst am Mittwoch etscheiden können.

Ansonsten gibt es nicht viel neues zu berichten. Wir haben die letzten Tage mit intensiver, aber wenig erflogreicher Autosuche verbracht. Daher wollen wir eigentlich nicht mehr länger in Melbourne bleiben sondern zügig weiter.

Den Bericht und die Fotos von unserem ersten Road Trip gibt es dann hoffentlich aus Sydney.

Schöne Grüße

Mitbewohner, Autosuche, deutsche Produkte und Mehr

 

Hello Miteinander,

wir dachten uns es wäre mal wieder Zeit Euch ein paar neue Infos und Fotos bereitzustellen.

Zuerst einmal möchte ich etwas über unseren Ausflug in ein Hostel nach St. Kilda, im Süden von Melbourne erzählen. Da wir einige Hostels zu Beginn testen wollten, um einen direkten Vergleich bezüglich Preis, Leistung und anderen Backpackern zu erhalten. Angekommen in dem neuen Hostel trafen wir auf einen Backpacker der um 13h ins Bett fiel, da sein körperlicher und geistiger Zustand dies wohl nötig hatte.Dieser erste Eindruck brachte uns dazu im besagten Hostel nur eine Nacht zu verbringen. Die Küche sah recht dreckig aus, von den Waschräumen ganz zu schweigen. Dort lagen überall Haare und es schien diverse Zeit nicht mehr gereinigt worden zu sein. Einige Backpacker waren durchaus sehr nett und wir kamen recht schnell ins Gespräch. Einige im Hostel waren Tagsüber hatten Tagsüber schon gut einem im Tee und die Musik war sehr sehr laut. Am nächsten Morgen sind wir recht früh aufgebrochen um wieder in das Hostel der ersten zwei Nächte zurück zu kehren.

Wir haben bisher kein anderes getestet, da das Gesamtpaket des King Street Hostels am besten ist, auch wenn wir dort bisher mit fast keinem Anderen Kontakt hatten, außer zu Steve, einem 40 Jährigen Aussie der eigentlich in Western Australia lebt und nur für ein Endspiel im Rugby nach Melbourne kam. Mit dabei hatte er „Gorillawitch“, ein kleiner Plüschaffen, den er bei den Rugbyspielen immer mit dabei hatte. Steve scheint ein recht lockerer Typ zu sein, der viel erlebt (hat). Leider aber ist er ein starker „Snorer“, bedeutet er schnarcht die ganz Nacht. In diesem Zimmer gab es leider keine Heizung/Lüftung nur eine einfache Verglasung, was ziemlich kalte Nächte bedeutete. Steve und Greg, ein anderer Backpacker aus Deutschland haben mit dicken Jacken geschlafen um nicht zu sehr zu frieren.

Im Kingstreet Backpackers haben wir uns nun vorerst für eine Woche eingenistet. Dort hatten wir in der ersten Nacht einen Mitbewohner, den wir Oli tauften, der ein ganz schräger Typ war. Er kam Abends an, kaufte sich Brot, Fleisch und Bier, bereitete dieses sehr zur Belustigung aller zu, aß lediglich das Fleisch, lies alles liegen( in Hostels ist es Gang und Gäbe das genutzte Geschirr, welches die Hostels stellen, zu spülen und wegzuräumen. Als wir ins Zimmer kamen, lag Oli mit dem Handy in der Hand und komplett bekleidet auf dem Bett und schlief. Am nächsten Morgen packte er seine Sachen und verließ das Hostel sowie er gekommen ist. Wir fanden diesen Auftritt sehr kurios.

Mittlerweile teilen wir ins das 6-Bett Zimmer mit 3 Asiaten, die scheinen in unserem Hostel eh die Oberhand zu haben. Leider ist das Hostel sehr anonym, zumindest empfinden wir das so. Gestern Morgen gab es zusätzlich zum normalen Frühstück frisches Obst, Baked Beans, Würstchen und Bacon. Heute Abend gibts Pasta for Free. Sonntags erden Pancakes frisch zubereitet. Aus diesen Gründen haben wir uns für dieses Hostel entschieden. Unsaubere Sanitäranlagen sind wir aus Jugendlagern eh gewöhnt, von daher passt das schon.

Gestern waren wir im Royal Botanic Garden, sind auf Teilen des Albert-Parc-Circuits geboardet, unter Anderem auf der Start-Ziel-Geraden. Abends sind wir nochmal Richtung St. Kilda gefahren um kleine Pinguine auf dem St. Kilda Peer anzuschauen. Leider war dies sehr touristisch, und die Minderheit Dieser hat sich an das Gebot gehalten nicht mit Blitz zu fotografieren. Sehr schrecklich.

Einen Aldi haben wir auch entdeckt mit einigen deutschen Produkten. Auch wenn diese hier weitaus teurer sind als in Deutschland. Eine Flasche Vojka gibts ab ca. 35$ und einen „Kasten“ Bier ab ebenfalls. Weit verbreitet bei Backpackern ist der sogenannte „Goon“, ein ganz ganz billiger Fusel. Und lediglich ein Weinprodukt. Dieser kostet im 4l. Tetrapak grade mal 9€. Die nächst günstigste Flasche Wein kostet 6$. Wir haben uns mal einen gegönnt, wirklich trinkbar ist er aber nicht.

Da das W-Lan in Hostels Geld kostet, tummeln wir uns entweder auf der Straße rum um öffentliche Wi-Fi Spots zu nutzen oder gehen in die schöne State Library Victoria.

Heute haben wir zum ersten Mal gewaschen. Hier wird lediglich kalt gewaschen, sodass die Wäsche nicht wirklich sauber wird. Nach dem trocken muffte die Wäsche sehr stark Möglichkeiten zum aufhängen haben wir nicht gefunden, wir wissen auch nicht wie Andere das handhaben. Daher haben wir uns dort selber etwas kreiert( Foto gibts weiter unten).

Nicht ganz so einfach verhält es sich mit der Autosuche. Denn die einzelnen Staaten machen hier alle ihr eigenes Ding, was An- & Abmeldung, TÜV, Versicherung usw. angeht. Sprich, ein Auto das wir in Melbourne, Victoria kaufen, können wir eben nicht in Sydney, Queensland verkaufen. Außerdem ist das Angebot im Moment sehr klein, oder die Vans sind direkt wieder verkauft nachdem sie online gestellt wurden. Daher überlegen wir nun, mit dem Bus nach Sydney zu fahren um dort ein Auto zu kaufen (von Sydney fliegen wir im März weiter nach Thailand). Das müssen wir aber noch genau überlegen.

Ein Bankkonto und eine TFN (Tax File Number, entspricht in etwa der deutschen Lohnsteuerkarte) haben wir beantragt und sollten nächsten Woche fertig sein.

Was ich noch erzählen möchte, im Norden von Melbourne befindet sich der Queen Victoria Market, einer der größten Wochenmärkte der südlichen Halbkugel. Dort kann man wunderbar frisches Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch kaufen. Wenn man dann noch, so wie wir, kurz vor Ende dort aufkreuzt sind durchaus sehr gut günstige Schnäppchen drin.

So das wars für Heute, wir werden gleiche zum Aldi gehen um dort ein paar Lebensmittel zu kaufen. Danach wirds lecker Pasta geben. Programm für heut Abend ist bisher nicht geplant, wird also spontan entschieden.

Über Kommentare freuen wir uns.

 

Fotos

Hallo zusammen

hier gibt es die ersten Bilder auch wenn wir eigentlich noch nicht viel Zeit zum Sightseeing hatten. Wir haben es aber heute zum ersten mal ans Meer geschafft weil unser Hostel für diese Nacht in der Nähe liegt. Zum schwimmen ist es zwar noch viel zu kalt aber zum Glück hat es aufgehört zu regnen.

Einen ausfühlichen Bericht gibt es dann die Tage wenn wir etwas mehr Zeit haben und in einem vernünfitigen WIFI sind.

Schöne Grüße