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Koh Chang- Die Elefanteninsel

Hallo ins bibberkalte Deutschland,

wir sind nun seit letztem Sonntag auf der Insel bei angenehmen Temperaturen. Die ersten 4 Nächte haben wir im Baan Saikao Hotel verbracht.Das war in Ordnung aber nichts besonderes. Da wir den Zimmertyp nicht verlängern wollten und auch nicht mehr zahlen wollten mussten wir uns ein neues Hotel suchen. Fündig geworden sind wir schliesslich direkt nebenan. Nun sind wir also im Gold Beach Guesthouse; das Zimmer gleicht eher einem Kellerloch, die Wände sind relativ feucht und Tageslicht kommt nur durch ganz kleine Kellerfenster. Aber wir mussten es nehmen.

Seit dem Umzug ist Matthias dazu gezwungen die Zeit größtenteils im Bett zu verbringen, da er wohl Magen-Darm hat. Daher bin ich dann allein ins Meer und Essen gegangen. Es geht ihm aber schon wieder besser. Soweit dazu.

Wir haben uns, wie angekündigt, Roller geliehen für einen Tag und wollten die Insel einmal komplett umfahren, bzw. soweit das eben geht, denn im Süden ist die Straße durch einen Erdrutsch sein geraumer Zeit gesperrt, sogar auf den Karten die es hier gibt ist das gekennzeichnet; wann dieser Zustand geändert wird entzieht sich unserer Kenntniss.Daher sind wir auf der westlichen Seite so weit gefahren wie wir durften, dort haben wir dann erstmals Affen gesehen. Eine kleine Gruppe saß am Straßenrand und aas verfaulte Mangos. Dort sind wir anschliessend am Bailan Beach schwimmen gegangen. Dieser ist aufgrund seiner abgeschiedenen Lage sehr ruhig. Das Wasser ist hier übrigens sehr warm, nicht zu vergleichen mit Australien. Die Straße an der Westküste führt an mehreren kleinen Dörfern entlang, vorbei an eltichen Hotels, Restaurants und Bars. Elefantenreiten ist hier natürlich auch möglich, ich denke aber es ist eher was für Pärchen oder Familien. Unsere Hotels liegen am White Sand Beach, dem größten Ort auf der Insel. Nachdem wir die Westküste abgefahren hatten, wollten wir noch auf die Ostseite der Insel. Überhalb des White Sands Beach geht es sehr steil Bergauf, bis zu den Fähranlegestellen. Danach gibt es, aus unserer Sicht nicht mehr viel zu erzählen über die Ostküste. Wir sind eine Zeit lang mit den Rollern die Straße entlang gefahren, doch dort kam nichts, ausser Straße eben. Somit sind wir wieder umgedreht und nochmals schwimmen gegangen.

Ansonsten haben wir hier mehr oder weniger einen klassischen Strandurlaub verbracht. Direkt am Strand liegen einige Hotels, die am frühen Abend Tische aufstellen die zum gemütlichen Essen und trinken einladen. Leider sind wir auch hier nicht von den fliegenden Uhr-,Laserpoint-, Schmuck- usw. Händlern sicher; auch wenn es sicherlich weniger als in Pattaya sind.

Auch wenn es einige von Euch nicht verstehen werden, aber wir werden morgen früh wieder zurück nach Bangkok fahren, da es uns hier langsam zu langweilig wird. Wir werden also ab morgen die nächsten 7 Nächte wieder in der H-Residence übernachten. Für die allerletzte Nacht haben wir uns ein Hotel direkt am Flughafen gebucht, von wo aus wir kostenlos morgens früh ans richtige Terminal gefahren werden.

Wir werden uns dann wieder aus Bangkok melden, dort gibts es kein Strand, daher werden wir dort wieder mehr Sightseeing betreiben.

Ich hänge eine Übersichtskarte von Koh Chang an, für Interessierte hier klicken.

Moreton Island

Hi und zuallererst frohe Weinachten,

 

die letzten 3 Tage haben wir auf Moreton Island verbracht, einer weiteren großen Sandinsel nahe Brisbane. Diesmal jedoch zu Fuß. Mit dabei waren Ole und Laura, beide haben wir in St George auf der Farm kennen gelernt.Fabian der Dritte aus St George ist alleine weiter gereist. Die Fähre und die Campingerlaubnis waren schnell per Internet gebucht.  Der Campingspot war in direkter Nähe zum Fähranlegeplatz von daher hatten wir es nicht weit mit unseren großen Rucksäcken. Es gab Toiletten, leider war das Wasser aber nicht geeignet zum trinken, es musste 10min. vorher abgekocht werden. Als Wir unser Zelt aufbauen wollten, welchen die beiden anderen uns liehen, merkten wir dass kein Gestänge dabei war; dies lag im Auto am Hafen von Brisbane. Daher mussten wir provisorisch aus dem Gestänge des Zeltes von Ole und Laura und unserer Plane ein Zeltähnliches Konstrukt bauen. Die Nacht war recht ungemütlich denn Kopffreiheit war keine gegeben. Zusätzlich ging uns das Gas aus, da wir das 10min. vorkochen nicht eingeplant hatten. Zum Glück half uns ein netter Australier, der neben uns mit seiner Familie seit 3 Wochen auf der Insel campte, mit 2 weiteren Gasflaschen aus. Aufgrund der Zelt- und Gassituatin entschlossen wir uns nach nur einer Nacht zurück zufahren, obwohl wir die Erlaubnis für zwei Nächte hatten. Da aber die Fähre nur Dienstags von einem anderen Ort der Insel ablegt, standen wir mit gepackten Sachen am für uns bekannten Ort, jedoch kam keine Fähre. Ein Ranger klärte uns dann über die Situation auf. Die „nette“ Dame des Fährunternehmens klärte uns leider nicht um diesen Umstand auf, obwohl wir fragten ob wir mit jeder Fähre zurück kommen könnten. Laura fuhr nach der ersten Nacht  dennoch zurück um eine Freundin abzuholen, die aus Neuseeland kam; dafür musste sie sich leider ein weiteres Ticket kaufen um mit einem anderen Unternehmen zu fahren.

Viel gesehen haben wir von der Insel leider nicht, da es dort, ähnlich wie auf Fraser Island, erlaubt ist mit einem 4WD am Strand und auf den Wegen innerhalb der Insel zu fahren. Somit waren die Sehenswürdigkeiten zu weit weg. Lediglich mehrere Wracks lagen direkt am Strand vor unserem Campingspot. Die Aussicht wurde durch viele ankernde private Boote leider etwas getrübt.

In Tangalooma, dem nächsten Ort auf der Insel, werden jeden Abend 5-9 wild lebende Delfine gefüttert. Da dies umsonst war schauten wir uns es am ersten Abend an. Urlauber die im Resort des Ortes wohnten, durften die Delfine selber füttern. Es war ganz schön die Tiere in freier Wildbahn zu sehen, leider war die Fütterung aber sehr sehr touristisch ausgelegt. Nach ca. 20min. sind wir dann gegangen, weiter aushalten konnten wir es nicht. Einziges Highlight dort war eine hübsche Fotografin, die die Touristin dabei fotografierte während sie den Delfinen Fische in den Mund legten!

Ansonsten haben wir noch einen großen Rochen gesehen und einen Hai, der mit einer Größe von 150-200cm gar nciht so klein war und so nah an uns vorbei geschwommen ist, dass er Oles Verse gestriffen hat.

Nun sind wir wieder zurück in Brisbane und planen unsere nächsten Tage. Es schaut so aus, als ob wir heute nach Surfers Paradise fahren werden um dort Weihnachten zu verbringen. Danach wollen wir dann weiter Richtung Süden um Silvester mit den Leuten aus St George in Byron Bay zu verbringen.

 

„Have a dolphine friendly day“

Fraser Island

Hallo wir melden uns zurück von einem Drei-Tages-Trip nach Fraser Island, der größten Sandinsel der Welt. Die Insel besteht komplett aus Sand und ist teilweise von Regenwald bewachsen.Da dort keine Menschen (außer ein paar Rangern) leben gibt es auch keine Straßen wie wir sie kennen. Gefahren wird am Strand oder durch sandige Waldwege und das natürlich mit Geländewagen (4WD oder 4 wheel drive genannt). Da wir uns keiner fertigen Tour anschließen wollten kam nur der Leih eines solchen Gefährtes in Frage also besuchen wir uns Hervey Bay, dem nächsten Ort am Festland, diverse Autoverleiher. Beim dritten wurden wir dann auch fündig und mieteten uns für drei Tage einen Toyota Landcruiser. Der Vermieter besorgte uns auch die Fährtickets, Camping Erlaubnis so wie der Erlaubnis die Insel zu befahren.

Also ging es am Dienstag um 6:45 los Richtung Fraser Island. Bepackt waren wir mit unserem Zelt, Isomatten, Lebensmitteln uns Wasser für drei Tage. Um zu sparen wollten wir nämlich unser eigenes Zelt testen, was beim kauf von Kornelius dabei gewesen war.

Die Überfahrt daurte nur 30 Minuten danach standen wir nach 100 Metern an einem sandigen Berg mit riesigen Spurrillen. Also schalteten wir auf Allradantrieb um und los ging der Spaß über Sand, Wurzeln, Steine und noch mehr Sand. Um den anderen Touristen zu entkommen fuhren wir erst mal Richtung Süden zu einem Schiffswrack, dass man leider nur aus der Ferne bewundern konnte, da es keinen Weg dort hin gab. Danach fuhren wir wieder nördlich zu mehreren Seen mit blauem Wasser, weißem Sand (der so fein ist, dass er unter den Füßen quitscht) und Süßwasser. Diese Seen sind die einzige Möglichkeit auf Fraser Island schwimmen zu gehen, da es im Meer starke Strömungen und jede Menge Haie gibt. Außerdem war Süßwasser eine willkommene Abwechslung.

Die Abkühlungen in den Seen waren uns bei Sonne und 30°C sehr willkommen, auch wenn wir  uns an dem Bekanntesten der Seen, Lake McKenzie aufgrund der Touristenmassen nicht sehr wohl fühlten. Dieser See ist einer der Anlaufpunkte für diverse Tagestouren die dort zur MIttagszeit Pause machen. Da sich ein paar Freunde aus St. Geroge an dem Tag mit solch einer Tour die Insel anschauten, hofften wir uns dort treffen zu können. Ohne Handyempfang (den es auf der Insel fast nicht gibt) war es aber leider nicht möglich.

Die Fahrzeuge der Tagestouren müssen natürlich auch Allradgetrieben sein. Es ist eine Mischung aus Allrad LKW und Reisebus die 20 – 30 Personen auf einmal befördern.

Nach dem wir die Seen im Inselinneren erkunden hatten fuhren wir richtung Ostküste, genauer dem 75 Mile Beach, auf dem man die Insel am schnellsten bereisen kann. Dort ist es erlaubt bis zu 80 km/h zu fahren, im Inselinneren sind es nur 30 km/h. Am Strand muss man darauf achten dass man immer nur dann fährt wenn Ebbe ist, da der Sand weiter oben am Stand weich ist und man stecken bleiben kann. Außerdem ist der Spritverbrauch weiter unten im harten Sand geringer. Außerdem gibt es viele Bäche die ins Meer fließen und tiefe Gräben in den Sand ziehen. Man muss auch auf den Verkehr achten, auch dort gilt Linksverkehr und es sind mehr Autos unterwegs als man denkt.

Auf einem weiteren Abstecher ins Inland fanden wir uns nach einer kleinen Wanderung mitten im Sand wieder. Wir kletterten auf eine Sanddüne um einen besseren Blick zu haben und nach eine paar sehr steilen Metern standen wir über der Insel und konnten den Regenwald, die Dünen und das Meer bewundern. Da den meisten Touristen der Weg wohl zu weit war, waren wir die ganze Zeit dort alleine.

Unsere erste Nacht verbrachten wir dann hinter einer kleinen Düne am Stand ganz alleine. Leider hat es abends angefangen zu regnen uns zu gewittern, so dass wir uns ins Auto zurück ziehen mussten bevor wir schlafen gingen.

Nach der ersten ungemütlichen Nacht (wir hatten nur Isomatten und unsere Travelsheets dabei) standen wir mit dem Sonnenaufgang um 5 Uhr auf, da wir nur bis 7 Uhr den Stand befahren konnten, da danach die Flut einsetzte.

Als erstes fuhren wir weiter nördlich zum Maheno Ship Wreck, einem Schiff dass 1935 auf dem Weg zum Schrottplatz dort angespühlt wurde und seit dem dort verrostet. Das beeindruckende Schiff konnten wir um die Zeit noch vollkommen alleine bewundern.

Danach ging es weiter nördlich zum Indian Head, einer Landzunge von der man einen fantastischen Blick auf das Meer und die Strände hat. Da wir nun bis Mittags auf die nächste Ebbe warten mussten um weiter fahren zu können gingen wir weiter nördlich den Strand entlang zu den Champagne Pools, dem einzigen Ort auf Fraser Island wo man im Meer schwimmen kann. Dort ist man durch Felsen geschützt, die von den Wellen immer wieder überflutzt werden uns so ein natürliches Freibad bilden.

Weider zurück am Auto haben wir uns über das Verbot des Vermieters hinweg gesetzt und sind den Strand wieder runter gefahren da wir keine 5 Stunden warten wollten. Zwischendurch mussten wir eine Stunde an einem Fluss warten, da das Wasser zu hoch war und wir uns nicht trauten durch zu fahren. Als das Meer was zurück gegangen war konnte es dann weiter gehen. Wir wollten wieder ins Inselinnere zu zwei weiteren Seen. Auf unserer Karte war eine Rundfahrt eingezeichnet die 30km lang war. Der erste See war leider zu dreckig zum baden und auch nicht besonders schönd. Im zweiten konnte man auch nicht schwimmen, dafür aber jede Menge Süßwasser Schildkröten beobachten. Leider konnten wir den Weg nicht abschließen, da uns nach ca. 25km ein Auto entgegen kam und der Fahrer sagte, dass Bäume auf dem Weg lägen und man ohne Säge nicht weiter kam. Also durften wir den ganzen Weg wieder zuück fahren.

Daraufhin sind wir zurück am Strand im Eli Creek schwimmen gegangen, einem Bach, der nicht besonders Tief ist, dafür aber eine ordentliche Strömung besitzt.

Die zweite Nacht schlugen wir unser Lager wieder hinter einer Düne am Strand auf uns es fing wieder an zu regnen, dieses mal aber als wir schon im Zelt waren. Leider war unser kleines Zelt nicht für so viel Wind und Regen gemacht weshalb es eine sehr kalte, nasse und ungemütliche Nacht wurde.

Am nächsten morgen war es bewölkt aber zum Glück hörte der Regen bald auf. Wir trockneten unsere Sachen mit der Heizung des Autos und fuhren noch zwei weitere Rundwege durch die Insel vorbei an Regenwald, riesigen Bäumen und Dingos.

Dingoes sind Wildhunde die es überall auf der Insel gibt. Man soll sich selbst und besonders seine Kinder uns sein Essen vor ihnen schützen, da sie manchmal Aggressiv sind und gerne Essen und Müll klauen. Die Dingoes denen wir begegnet sind waren aber alle friedlich.

Unsere Fähre ging um 3 Uhr zurück und nachdem wir den Landcruiser gegen Kornelius eingetauscht hatten machen wir uns auf den Weg Richtung Noosa.

Nun sitzen wir in Noosa und werden uns die nächsten tage die Stadt anschauen.

In der nächsten Zeit wollen wir uns nochmal mit Piet treffen der Weihnachten in Surfers Paradies verbringt. An Silvester wollen wir dann in Byron Bay sein und uns mit den Leuten aus St. George treffen.

Bis dahin ein schönes viertes Advents Wochenede und eine stressfreie letzte Woche vor Weihnachten.

Segeltörn zu den Whitsunday Islands

Hallo,

wir sitzen grade in Gladstone in der Library um dem miesen Wetter ein wenig zu entkommen. Seit Tagen ist es mehr oder weniger nur am regnen. Letzte Woche, von Donnerstag bis Samstag, haben wir besagten Segeltörn auf der On Ice gemacht. Die Crew bestand lediglich aus zwei Leuten. Zum einen aus Jessie, einem einäugigen netten Skipper und Steff, dem Mädchen für alles. Sie kochte für uns, und half bei allen anfallenden Aufgaben die ein Boot mit sich bringt.Insgesamt waren wir zu 12 an Board. Neben der Crew und uns beiden, war ein belgisches Geschwisterpaar, sowie 3 Paare aus England mit an Board. Die Gruppe harmonierte recht gut und wir hatten keine Probleme uns zu unterhalten, obwohl ein englisches Pärchen um einige Jahre älter als alle anderen waren. Matthias war mit 24Jahren der jüngste an Board.  Die Kojen und das „Badezimmer“ waren sehr klein, der Wasserhahn des Waschbeckens fungiete gleichzeitig als Duschkopf. Dazu musste lediglich das Klopapier verstaut werden und schon wurde aus dem Klo eine passable Dusche. Die Spülung des Klos war über eine elektronische Pumpe geregelt, welche ziemlich laut war. Leider war das Klo direkt neben unseren Zimmern bzw. Betten. Nach der ersten Nacht haben wir uns aber dran gewöhnt.

Nachdem wir vom Hafen in Airlie Beach abgelegt haben, fuhren wir zur Tongue Bay, dem Spot, den wir uns am zweiten Tag morgens ganz früh angucken wollten. In dieser Bay lagen leider einige wenige andere Boote, so dass wir uns dazu entschieden am zweiten Tag morgens um 6:45h aufzubrechen um den Lookout über den Whitehaven Beach zu begehen. Dort erzählte Steff uns einige Details über die Inseln und den sehr feinen Sand ( es ist verboten Sand mitzunehmen, Strafen bis zu 20.000$ fallen dort an).

Danach gingen wir ein Stück über den Strand und sahen kleine Lemon Sharks sowie Sting Rays. Das Wasser dort ist wirklich sehr klar. Leider vermieste uns das Wetter die richtig guten Fotos. Es war sehr bewölkt und teilweise regnete es auch. Zurück auf dem Boot, fuhren wir in eine andere Bucht. Dort durften wir erstmalig den lässig sitzenden Stingersuit anziehen, der uns vor den seltenenIrukandji Jellyfishs bewahren sollte. In der Bucht versuchten wir uns an standup paddelboards. Das war eine witzige und zugleich recht anstrengende Erfahrung.  Nach dem Mittagessen sind wir dann geschnorchelt. Für mich (Jörn) war es das erste mal, daher war ich trotz nicht ganz klarem Wasser und den nicht auftretenden Schildkröten zufrieden. Matthias, der schon geschnorchelt hat, wollte eben gerne ein Unterwasserfoto mit einer solchen Schildkröte aufnehmen, dies blieb leider aus. Anschliessend nutzten wir erstmals beide Segeln, da der Wind günstig stand. Nach kurzer Zeit und heftigem Wellengang, riss das Hauptsegel und wir mussten uns wieder mit dem Motor begnügen. Wir fuhren zu einer Nachbarinsel , der Hookisland, und ankerten. Dort haben wir am dritten und letzten Tag noch zwei mal die Möglichkeit gehabt, das komplette Equipment, welches das Boot zur Verfügung hatte, zu nutzen. Neben den stand up paddelboards, war es ein durchsichtiges Kanu und eine große luftgefüllte „Matratze“. Samstags gegen 11h brachen wir letztenendes wieder Richtung Airlie Beach auf.

Anschließend packten wir unsere Sachen in Kornelius und holten unsere wichtigen Utensilien aus dem Locker wieder ab und brachen Richtung Süden auf. Mackay und Rockhampton haben wir nur einen kurzen Besuch abgestattet. Nun warten wir eigentlich auf gutes Wetter, das kann aber noch einige Zeit dauert. Dennoch wollen wir nicht noch mal eine Tour machen bei solch schlechtem Wetter.

Gestern Abend auf einem Free Campground trafen wir zufällig auf eine Truppe Maler, ein multinationaler Abend. Es waren Leute aus Papua Neuguinea, Australien, Schottland, Niederlande, Deutschland und später noch Frankreich dabei. Die Maler tranken reichlich Bier und Bundaberg Rum mit Cola. Der Rum kommt aus Bundaberg, ca. 150km südlich gelegen. Abends bestellen die Maler Pizza. Diese wurde jedoch nicht geliefert, da die Bestellung als Fake-bestellung gehalten wurde, man kan es dem Pizzaladen nicht verübeln, da ein Free Campground als Lieferort nicht als seriös gehalten wird. Letztenendes musste ich mit dem Chef der Maler (Rick, aus Nimwegen) zum nächsten Pizzaladen und Bottleshop fahren. Dabei nutzten wir nicht Kornelius, sondern den zwei Wochen alten Toyota Hillux, mit Komplettausstattung für 73.000$. Rick schien also entweder sehr betrunken gewesen zu sein( und das war er definitiv) oder er vertraute mir einfach. Als Fazit kann man zu dem Abend nur sagen, dass er sehr unterhaltsam war und wir recht viel Spaß hatten.