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Unser Camper

Als wir uns sicher waren, dass wir im nächsten großen Urlaub Süd-Ost Europa erkunden möchten, war auch schnell klar, dass wir nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisen werden. Die Kosten für Flüge, Bus- und Bahntickets und besonders Übernachtungen sowie die Einschränkungen was die Routen betrifft waren die Gründe für die Entscheidung zum eigenen Auto.

Wir haben uns dann für einen großen Camper entschieden. Das mag für zwei Personen vielleicht etwas überdimensioniert erscheinen, aber kleine Camper, wie VW Busse haben keine Komplettausstattung. Da wir vor haben je nach Möglichkeit in den jeweiligen Ländern auch frei zu stehen, also keinen Campingplatz anzusteuern, war eine Vollausstattung mit Badezimmer, genügend Wasser- und Gasvorräten für uns wichtig.

Wir haben den Wagen Anfang de Jahres von einem Rentner gekauft und erst mal gründlich entmüllt. Teppichboden, Vorhänge und aller anderer Kram der drin geblieben war, wurde entsorgt. In den nächsten Monaten haben wir den Wagen durch den TÜV gebracht, (Danke an Jörn und Mike sowie Dirk fürs Kochen) Flüssigkeiten gewechselt, die Polster gewaschen und desinfiziert, neuen Boden verlegt, Vorhänge genäht bekommen (Danke an Jutta),das Badezimmer abgedichtet und drinnen gründlich geputzt.

Damit sind wir fast startklar. Damit wir mit einem ruhigen Gewissen in den Urlaub starten können, gönnen wir uns noch einen neuen Zahnriemen und eine neue Wasserpumpe, die diese Woche eingebaut werden.

Hier noch ein paar Fakten für die Autointeressierten unter euch:

Marke: Fiat Ducato 290 Maxi mit Dethleffs Wohnmobil Aufbau

Baujahr: 1991

Motor: 1.8 TD mit 82 PS

Reisegeschwindigkeit: 80  – 90 km/h

Sitzplätze: 6

Schlafplätze: 5

Ausstattung: 2 Flammen Gas- Kocher, Spülbecken, Warmwasser Boiler, Kühlschrank (AC/DC/ Gas), Toilette, Dusche, Waschbecken, Markise, Fahrradträger, …

Uns so sieht das gute Stück kurz vor Abfahrt aus: Ich muss gestehen, wir hatten noch keine Zeit von außen zu putzen.

London im Mai

Im Mai geht es für eine ganze Woche nach London. Wir haben ein Apartment direkt am Hyde Park in der City. Von da aus werden wir die ganze City erkunden.  Genaue Pläne habe ich noch nicht. Mein letzter London Aufenthalt liegt schon ein paar Jahre zurück und war gerade mal gut 24 Stunden lang. Dem entsprechend viel habe ich gesehen. Ich habe mir schon mal dein Lonely Planet London besorgt um mir die Sehenswürdigkeiten die mich interessieren raus zu suchen.

Anschließend gibt es hier dann einen Bericht und natürlich Fotos.

Paradies Koh Mak

Wir sind jetzt auf Koh Mak. Dafür sind wir heute morgen vor 6 Uhr aufgestanden und sind mit einem zu teuren Tuk Tuk von Koh Kong City zur Grenze gefahren. Der Tuk Tuk Fahrer hat dann auch nich zu viel Geld von uns bekommen, weil er nicht wechseln konnte und mir niemand anderes Geld wechseln wollte (oder mich einfach niemand verstanden hat).
Dann sind wir über die Grenze, was in Thailand ja immer ganz easy ist. Als nächstes haben wir uns einen MiniBus gesucht der relativ günstig war. Da hat uns dann irgendein Typ angesprochen, der mit dem selben Bus fahren wollte. Der Mann war Kanadier, früherer Schwabe und sprach noch gut Deutsch obwohl er schon sehr alt war (Sehr alt war zumindest seine Raucherhaut). Der Typ hat die ganze Zeit erzählt/ zu späterer Zeit genervt. Er hat uns erzählt wie er nach Kanada kam, wo er her kommt, was er an Deutschland mag und was nicht und das er 6 Monate in Kambodscha war und jetzt zurück fliegt. Außerdem hat er uns „mir schenke der Ahl e paar Blömcher“ vorgesungen, weil wir ja aus Köln kommen.
Dazu kam, das der Typ einen widerlichen Rassismus an den Tag legte. Er regte sich über die Ausländer in Deutschland auf (obwohl er ewig nicht mehr dort lebt) und die „Reisfresser“ mag er auch nicht. „Die können ja nichtmal richtig kochen“!
Unsere einzige Möglichkeit dem Typen zu entkommen war es Musik zu hören und zu sagen, dass wir schlafen wollen. ansonsten hätte er uns wohl die ganze Fahrt über genervt.
In Trat angekommen brauchten wir ein Taxi. Leider waren wir die einzigen Reisenden die zum Fährhafen wollten, also mussten wir alleine fahren, was 7€ kostete. Der Fahrer nimmt bis zu 11 Personen mit und die kosten werden sonst geteilt.
Am Fährhafen wollten wir uns dann die Speedboad Tickets kaufen, doch die Frau am Schalter sagte, dass das Boot um 10:30 Uhr voll wäre. Das nächste um 12:30 Uhr wäre auch voll, aber wir könnten warten und hoffen das wir um 14:00 Uhr einen Platz bekommen würden.
Das waren ja richtig schlechte Nachrichten, die aber nur für ein paar Minuten unsere Stimmung trübte, denn dann ging das Telefon und die Frau sagte es wäre jemand abgesprungen und wir könnten sofort los. Also ab aufs Boot und nach einer Stunden auf dem Wasser waren wir auf Koh Mak und wurden von einem Mitarbeiter vom Hotel abgeholt.
Das Hotel nennt sich Seabreeze und wir bleiben wir erst mal 3 Nächte.

Koh Chang- Die Elefanteninsel

Hallo ins bibberkalte Deutschland,

wir sind nun seit letztem Sonntag auf der Insel bei angenehmen Temperaturen. Die ersten 4 Nächte haben wir im Baan Saikao Hotel verbracht.Das war in Ordnung aber nichts besonderes. Da wir den Zimmertyp nicht verlängern wollten und auch nicht mehr zahlen wollten mussten wir uns ein neues Hotel suchen. Fündig geworden sind wir schliesslich direkt nebenan. Nun sind wir also im Gold Beach Guesthouse; das Zimmer gleicht eher einem Kellerloch, die Wände sind relativ feucht und Tageslicht kommt nur durch ganz kleine Kellerfenster. Aber wir mussten es nehmen.

Seit dem Umzug ist Matthias dazu gezwungen die Zeit größtenteils im Bett zu verbringen, da er wohl Magen-Darm hat. Daher bin ich dann allein ins Meer und Essen gegangen. Es geht ihm aber schon wieder besser. Soweit dazu.

Wir haben uns, wie angekündigt, Roller geliehen für einen Tag und wollten die Insel einmal komplett umfahren, bzw. soweit das eben geht, denn im Süden ist die Straße durch einen Erdrutsch sein geraumer Zeit gesperrt, sogar auf den Karten die es hier gibt ist das gekennzeichnet; wann dieser Zustand geändert wird entzieht sich unserer Kenntniss.Daher sind wir auf der westlichen Seite so weit gefahren wie wir durften, dort haben wir dann erstmals Affen gesehen. Eine kleine Gruppe saß am Straßenrand und aas verfaulte Mangos. Dort sind wir anschliessend am Bailan Beach schwimmen gegangen. Dieser ist aufgrund seiner abgeschiedenen Lage sehr ruhig. Das Wasser ist hier übrigens sehr warm, nicht zu vergleichen mit Australien. Die Straße an der Westküste führt an mehreren kleinen Dörfern entlang, vorbei an eltichen Hotels, Restaurants und Bars. Elefantenreiten ist hier natürlich auch möglich, ich denke aber es ist eher was für Pärchen oder Familien. Unsere Hotels liegen am White Sand Beach, dem größten Ort auf der Insel. Nachdem wir die Westküste abgefahren hatten, wollten wir noch auf die Ostseite der Insel. Überhalb des White Sands Beach geht es sehr steil Bergauf, bis zu den Fähranlegestellen. Danach gibt es, aus unserer Sicht nicht mehr viel zu erzählen über die Ostküste. Wir sind eine Zeit lang mit den Rollern die Straße entlang gefahren, doch dort kam nichts, ausser Straße eben. Somit sind wir wieder umgedreht und nochmals schwimmen gegangen.

Ansonsten haben wir hier mehr oder weniger einen klassischen Strandurlaub verbracht. Direkt am Strand liegen einige Hotels, die am frühen Abend Tische aufstellen die zum gemütlichen Essen und trinken einladen. Leider sind wir auch hier nicht von den fliegenden Uhr-,Laserpoint-, Schmuck- usw. Händlern sicher; auch wenn es sicherlich weniger als in Pattaya sind.

Auch wenn es einige von Euch nicht verstehen werden, aber wir werden morgen früh wieder zurück nach Bangkok fahren, da es uns hier langsam zu langweilig wird. Wir werden also ab morgen die nächsten 7 Nächte wieder in der H-Residence übernachten. Für die allerletzte Nacht haben wir uns ein Hotel direkt am Flughafen gebucht, von wo aus wir kostenlos morgens früh ans richtige Terminal gefahren werden.

Wir werden uns dann wieder aus Bangkok melden, dort gibts es kein Strand, daher werden wir dort wieder mehr Sightseeing betreiben.

Ich hänge eine Übersichtskarte von Koh Chang an, für Interessierte hier klicken.