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Der letzte Tag in St. George

An unserem letzten Tag in St. George haben wir uns noch einmal mit Ole, Laura und Fabian getroffen, die noch bis Weihnachten auf der Weinfarm bleiben wollten. Für ein paar Dollar hat uns deren Vermieter erlaubt dort zu schlafen, so dass wir uns den Caming Platz gespart haben. Wir haben den Abend dann zuerst mit Goon, später mit Bier im Pub genossen.

Die Motivation etwas zu tun war daher am nächsten Tag eher gering. Wir konnten aber noch nicht aufbrechen, da wir Nachmittags unser Geld abholen sollten. Um die Zeit zu überbrücken und mal endlich wieder etwas außer Nudeln zu essen, entschieden wir uns zu dem älesten Pub Queenslands zu fahren in dem es riesige Burger geben sollte. Der Pub war 50km entfernt, was hier nicht besonders viel ist wenn der nächste Ort 200km weit weg ist.

Dort angekommen haben wir dann zwei mal den „Road Train Burger“ bestellt, der aus 1,2kg Hackfleisch besteht und ein Gesamtgewicht von 5,7kg haben soll. Dazu gab es Pommes und Fritierte Zwiebeln. Road Trains nennt man in Australien die LKW die mehrere Anhänger haben und sehr viel länger sind als in Deutschland. Der Burger, der 50 Dollar kostet ist also für Trucker da, die etwas mehr Hunger haben. Der Wirt bestätigte uns auch, dass es Leute gegeben haben soll, die einen der Burger in 2 Stunden verspeist haben. Wir hatten schon mit 3 Personen pro Burger unsere Probleme, obwohl nicht viel übrig blieb.

Eigentlich dachten wir dass die Burger regelmäßiger dort bestellt werden, jedoch schien dass nicht so sein, denn als die Bedienungen mit dem Essen rein kamen folgten alle Gäste des Pub um uns mit ihren Handys zu fotografieren.

Nach dem Essen fuhren wir zurück nach St. George, holten unseren Lohn ab, verabschiedeten uns und machten uns schnell auf den Weg Richtung Norden.

Endlich kein Wein mehr

Hallo zusammen nach ein paar Wochen Funkstille gibt es hier den nächsten Blog Eintrag.

Wir haben die letzten Wochen in St. George einem kleinen Dorf im nirgendwo im inneren Queenslands verbracht und unsere Reisekasse etwas aufgebessert. Wir haben bei der Firma Grape Exchange gearbeitet, die Tafeltrauben für den Australischen Markt produziert.

Die Farm besteht aus risiegen Weinfeldern ein paar Hallen und Wohnbungalows für die Arbeiter. Die Farm hat auch einen Camp Ground, so dass wir nicht in den Bungalows wohnen mussten sondern wie gewohnt in Kornelius. Die meisten anderen Arbeiter auf der Farm sind Asiaten mit denen wir niht sehr viel zu tun hatten. Vielen sprechen kein Englisch und bleiben daher unter sich. In der letzten Woche sind dann aber noch zwei Deutsche und ein paar Franzosen angekommen.

Die Tage auf der Farm waren alle gleich. Wir sind um 5 Uhr aufgestanden und haben um 6 Uhr angefangen zu arbeiten. Um 3 Uhr war dann Feierabend an dem man nichts machen konnte außer zu essen und zu schlafen. Die Langeweile war auch der Grund, dass wir oft schon um 8 Uhr im Bett lagen.

Auf dem Weinfeld haben wir die Weinreben von Blättern befreit und die Reben beschnitten. Da man pro Weinstrauch bezahlt wurde musste man immer schauen, dass man möglichst schnell arbeitet ohne zu ungenau zu werden. Dann wurde man zurück geschickt und durfte die Arbeit noch mal machen. Die Arbeit war sehr langweilig und für den Rücken anstrengend, außerdem war es jede tag sehr heiß, teilweise sogar 38°C.

Einen Tag konnten wir nicht arbeiten, weil mit einem Helikopter Gift auf die Felder gesprüht wurde. Aus dem Grund mussten wir letzten Sonntag arbeiten, weshalb wir Jörns Geburtstag nicht wirklich feiern konnten.

Auf der Farm konnte man die Australische Tierwelt richtig erleben. Jeden Tag saßen unmengen von Kangaroos in den Feldern die wenn man näher kam schnell abgehauen sind. Außerdem gab es große wilde Emus und Rieseneidechsen.

Vor ein paar Tagen ist Piet dann vorbei gekommen, da er an der Küste keinen Job bekommen hat. Er ist aber heute wieder mit uns abgereist, da ihm die Arbeit zu anstrengend war.

Wir werden heute nach noch in St. George bleiben, auf einem Camping Platz schlafen und uns mit ein paar Deutschen treffen, die wir auf der Arbeit kennen gelernt haben und hier im Ort wohnen. Morgen gehen wir dann unseren Lohn abholen und machen uns danach auf den Weg richtung Norden nach Cairns. Auf dem Weg wollen wir uns den Carnarvon George anschauen, einen Canyon der im Lonely Planet als eins der besten Reiseziele in Australien angepriesen wird.

Wir werden uns wieder melden wenn wir in Cairns angekommen sind und es hoffentlich mal öfters Free Wifi gibt. Unsere Australischen Handykarten werden es dort in der Zivilisation auch wieder tun.

Ein paar Bilder von der Farm gibt es auch unter „Weiter“.

Bis dahin.

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St George

Hallo zuhause

wir sind in St George angekommen einem Dorf im Nirgendwo in Queensland. Hier ist es heiß und trocken. Trotzdem wachsen Zwiebeln und Wein.

Eigentlich sind wir ja wegen den Zwiebeln gekommen, aber nachdem uns ein Passant auf der Straße und der freundliche MItarbeiter in der Arbeitsvermittlung gesagt hat, dass die Zwiebelernter ausgebeutet werden wollen wir es erst mal auf einem Weingut versuchen, sollten wir dort Arbeit finden.

Hier gibt es auch kein Handyempfang, und WIFI ist richtig teuer weshalb der Bericht hier kurz ausfällt.

Es kann also sein, dass wir den nächsten Monat hier verbringen. Das hieße, dass es wohl verrübergehend keine Berichte geben wird.

Jetzt rufen wir erst mal die Örtlichen Farmer an und hoffen was gutes zu bekommen.

Schöne Grüße

Jobsuche in Coffs Harbour

Hallo ihr daheim gebliebenen

wir melden uns aus Coffs Harbour, dass ca. 550km nördlich von Sydney an der Küste liegt. Wir haben letzten Samstag Sydney mit Kornelius verlassen um auf Jobsuche zu gehen. Seit dem haben wir in Kornelius gelebt und geschlafen.

Die ersten Tage haben wir damit verbracht die letzten Umbauten vorzunehmen. Wir haben jetzt einen eigenen Klapptisch, der zwar etwas wackelig ist, dafür aber platzsparend transportiert werden kann. Außerdem haben wir endlich den Sicherungskasten gefunden (selbst der TOYOTA Mitarbeiter wusste es nicht genau) und nun funktionieren auch diverse vom Vorbesitzer als „defekt“ bezeichnete Geräte wie das Radio, die Innenraum- und die Amaturenbrettbeleuchtung. In Newcastle haben wir uns beide Radlager vorne in einer Werkstatt reparieren lassen. Wir wussten vor dem kauf, dass eins kaputt ist, der Mechaniker meinte aber, dass das zweite auch nicht mehr lange halten würde, so haben wir beide machen lassen.

Die meiste Zeit der Tage haben wir mit Suchen verbracht. Suchen nach einer Dusche, suchen nach einem gratis Schlafplatz, suchen nach Jobs und suchen nach einem freien WIFI. So haben wir es bis nach Coffs Harbour geschafft ohne viel von der Landschaft zu sehen, was wir aber auf der Rückreise nach Sydney nachholen wollen.

Hier in der Umgebung von Coffs Harbour ist Momentan Saison für Blaubeeren, Bananen und Steinobst und wir werden heute möglichst viele Farmen anrufen um inen Job zu bekommen. Leider hat uns die Staatliche Vermittlungsstelle für Farmjobs bei der wir jden tag anrufen bisher keinen Mut gemacht, da es hier momentan keinen Jobs geben soll. Das soll ohl am Wetter liegen, was auch immer das heißen mag. Das Wetter war bis vorgestern eigentlich sehr gut, sonnig und heiß seit dem regnet es aber nur noch, was nicht so toll ist wenn man in einem kleinen Van lebt.

Gestern mussten wir zum ersten mal auf einen Camping Platz fahren, weil wir keinen Free Camp Ground in der nähe gefunden haben. Diese Free Camp Grounds sind eigentlich nichts anderes als Rastplätze am Pacific Highway auf denen es Toiletten gibt und man übernachten darf.

Wir machen uns jetzt auf zu mehreren Farmen die uns eventuell einen Job geben können.

Viele grüße aus dem kalten nassen Australien.