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Mostar

Mostar ist der Name einer kleinen Stadt in Bosnien und Herzegowina. Das Wahrzeichen der kleinen Altstadt ist eine Brücke, die im Konflikt zwischen Bosnien und Kroatien die Grenze bildete. Die Stadt wurde im Krieg stark zerstört, jedoch sind die Brücken und die meisten alten Gebäude wieder restauriert worden. Für die Jugendlichen von Mostar ist es eine Art Mutprobe von der Brücke in den Fluss zu springen. Die Jugendlichen sammeln bei en Touristen Geld und springen dann in die Tiefe.

Eigentlich wollten wir in Mostar übernachten, da die Stadt aber wirklich klein ist haben wir am selben Tag die Weiterfahrt nach Dubrownik angetreten. Obwohl es nicht besonders weit ist hat die Fahrt sehr lange gedauert, da die Straßen nicht besonders gut ausgebaut sind.

 

Unser Camper

Als wir uns sicher waren, dass wir im nächsten großen Urlaub Süd-Ost Europa erkunden möchten, war auch schnell klar, dass wir nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisen werden. Die Kosten für Flüge, Bus- und Bahntickets und besonders Übernachtungen sowie die Einschränkungen was die Routen betrifft waren die Gründe für die Entscheidung zum eigenen Auto.

Wir haben uns dann für einen großen Camper entschieden. Das mag für zwei Personen vielleicht etwas überdimensioniert erscheinen, aber kleine Camper, wie VW Busse haben keine Komplettausstattung. Da wir vor haben je nach Möglichkeit in den jeweiligen Ländern auch frei zu stehen, also keinen Campingplatz anzusteuern, war eine Vollausstattung mit Badezimmer, genügend Wasser- und Gasvorräten für uns wichtig.

Wir haben den Wagen Anfang de Jahres von einem Rentner gekauft und erst mal gründlich entmüllt. Teppichboden, Vorhänge und aller anderer Kram der drin geblieben war, wurde entsorgt. In den nächsten Monaten haben wir den Wagen durch den TÜV gebracht, (Danke an Jörn und Mike sowie Dirk fürs Kochen) Flüssigkeiten gewechselt, die Polster gewaschen und desinfiziert, neuen Boden verlegt, Vorhänge genäht bekommen (Danke an Jutta),das Badezimmer abgedichtet und drinnen gründlich geputzt.

Damit sind wir fast startklar. Damit wir mit einem ruhigen Gewissen in den Urlaub starten können, gönnen wir uns noch einen neuen Zahnriemen und eine neue Wasserpumpe, die diese Woche eingebaut werden.

Hier noch ein paar Fakten für die Autointeressierten unter euch:

Marke: Fiat Ducato 290 Maxi mit Dethleffs Wohnmobil Aufbau

Baujahr: 1991

Motor: 1.8 TD mit 82 PS

Reisegeschwindigkeit: 80  – 90 km/h

Sitzplätze: 6

Schlafplätze: 5

Ausstattung: 2 Flammen Gas- Kocher, Spülbecken, Warmwasser Boiler, Kühlschrank (AC/DC/ Gas), Toilette, Dusche, Waschbecken, Markise, Fahrradträger, …

Uns so sieht das gute Stück kurz vor Abfahrt aus: Ich muss gestehen, wir hatten noch keine Zeit von außen zu putzen.

Köln – Istanbul im Sommer 2014

Hallo zusammen,

ich hatte ja schon vor längerer Zeit angekündigt, dass wir an unserer nächsten Reise planen. Heute möchte ich ein wenig mehr verraten. Wir möchten diesen Sommer Europa näher kennen lernen. Aber nicht die Länder in Südeuropa in denen jeder von uns schon etliche Male war, sondern Länder, die man vielleicht nicht direkt mit dem Sommerurlaub verbindet. Ich spreche von Süd-Ost Europa, der Balkanhalbinsel. Besonders reizvoll finde ich Albanien, das Land, dass nach dem Zerfall der Sowjet Union am längsten isoliert blieb, Montenegro mit seinen Bergen und Mazedonien.

Unser momentaner Plan sieht vor über Österreich und Slowenien an die Adria zu reisen und über Kroatien Richtung Süden zu fahren. Von Albanien gibt es dann die Möglichkeit durch den Kosovo oder Mazedonien nach Bulgarien zu reisen. Von Bulgarien kann man dann in die Türkei einreisen. Unser Rückweg soll uns über Griechenland und wenn Möglich über die Italien zurück nach Deutschland führen.

Wir haben uns für diese Tour ein Campingmobil gekauft in dem alles ist, damit wir möglichst nicht auf Hotels, Hostels und Campingplätze angewiesen sind. Momentan arbeiten wir daran den Wagen, der schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, für den TÜV vorzubereiten. Wenn diese Prüfung geschafft ist stelle ich ihn hier vor.