Schlagwort-Archive: aussie

Silvester in Newcastle & Waterfall Way

Hallo Zusammen,

etwas verspätet kommt nun ein neuer Bericht über den Waterfall Way und wie wir Silvester in Newcastle verbracht haben.

Nachdem wir Byron Bay gen Süden verlassen hatten, haben wr nocheinmal Halt in Grafton, Coffs Harbour und Port Macquarie gemacht (dort waren wir schon auf der Hinreise gewesen). Leider haben wir in Port Macquarie ein Knöllchen bekommen, welches 88$ kostet. Das ist ein normaler Satz für solch ein Verstoß. Parken auf einem Behindertenparkplatz schlägt nebenbei mit 450$ zu Buche!)

Zwischen Grafton und Coffs Harbour haben wir einen Abstecher ins Landesinnere gemacht zum Waterfall Way. Dies ist eine ca.190km lange Strecke von Armidale bis Coffs Harbour. Entlang dieser Strecke finden sich viele Wasserälle(daher auch der Name) und einige schöne Lookouts. Wir haben dort ca. 1 1/2 Tage verbracht mit einer Übernachtung auf einem Free Campground in einem ganz kleinen Dorf. Wir sind morgens extra um 4:50h! aufgestanden um den Sonnenaufgang am höchst gelegenen Punkt zu bestaunen. Leider spielte das Wetter aber nicht mit und wir konnten lediglich ein paar Meter weit blicken; teilweise regnete es auch noch. Glücklicherweise waren die Routen die wir abgefahren und gewandert sind nicht sehr überfüllt gewesen. Es erinnerte uns teilweise an den Canarvon Gorge National Park, dennoch war es interessant die Wasserfälle zu sehen. Bei einem Wasserfall hatten wir die Möglichkeit dahinter zu gehen und von dort Fotos zu machen. Als „Touristenfalle“ wurde ein Skywalk angepriesen, der ,meiner Meinung nach, aber eher unspektakulär war und auch nur lediglich ein normaler Lookout war.

Nachdem wir den Waterfall way hinter uns gelassen hatten, haben wir wie oben erwähnt noch ein paar Tage in genannten Städten verbracht. Die nächste Stadt war Newcastle, in dieser hatten wir auf der Hinfahrt die Radlager an Kornelius gewechselt. In Newcastle sind wir am 31.12 angekommen. Wir haben zu Mittag gegessen uns einen geeigneten Schlafplatz gesucht ( dort haben wir das erste mal „wild gecampt“). In einer recht kleinen und wenig befahrenen Straße die ohne Hügel haben wir etwas geeignetes gefunden. Wir kauften uns das erste Mal Bier und fuhren zu besagtem Schlafplatz. Leider war dieser zwischenzeitlich belegt, so daß wir im Dunkeln erneut auf Suche gingen. Haben dann aber etwas adäquates gefunden. Gg. 21h begann das erste Feuerwerk, welches für Kinder und solche die um 0h schon zu betrunken sind, stattfindet. Obwohl es fast überall verboten ist Alkohol zu konsumieren haben wir dennoch drei 6-Packs getrunken und wurden nicht erwischt, haben aber selber Mehrere Leute gesehen die von der Polizei gesehen wurden. Leider waren beide Feuerwerke relativ unspektakulär, so daß wir gg. 1h dann wieder am Van waren.

Am Tag darauf sind wir dann Richtung Süden mit dem Ziel Blue Mountains aufgebrochen, darüber berichtet der nächste Artikel.

Weihnachten am Meer

Hallo zusammen wir hoffen ihr habt Weihnachten gut überstanden und freut euch jetzt auf Silvester.

Wir haben Weihnachten mit Ole und Laura in Byron Bay gefeiert. Eigetlich war unser Plan gewesen mit Piet in Surfers Paradies zu feiern, was leider nicht möglich war. Denn hier  sind momentan Sommerferien und Hauptreisezeit was bedeutet, dass es schwer ist in einem Touristenort wie Surfers Paradies einen Campingplatz zu finden, der frei ist und gleichzeitig nicht um mindestens 100% die Preise erhöht hat. Nachdem wir dort gescheitert waren haben wir uns also auf den Weg nach Byron Bay gemacht. Da uns Surfers Paradies mit seinen Hotelburgen und mehr Touristen als Einwohnern nicht besonders gefallen hat,war es nicht so schlimm dort nicht länger bleiben zu können.

Byron Bay ist da etwas anders. Es ist zwar auch ein bei Backpackern sehr bliebter Party Ort, allerdings viel kleiner. Dort haben wir auch einen Campingplatz gefunden, der zwar auch teurer als sonst aber im Vergleich immer noch günstig war. Laura, Ole und noch eine Freundin von Laura die für Weihnachten aus Neuseeland gekommen war waren auf dem Campingplatz gegenüber, wollten uns aber nach dem Weihnachtsessen besuchen kommen und mit uns feiern.

Beim vorbereiten des Abendessens kamen wir dann  mit unseren Zeltnachbarn in Kontakt eine Gruppe von ca. 8 Jungs und Mädels aus Stuttgart die eigentlich ein Praxisemester auf Bali absolvierten, aber ohne Wissen der Hochschule lieber einen Urlaub in Australien machten.

Nach dem Essen haben wir dann unsere Weihnachtsmusik ausgepackt („Die 30 schönsten Weihnachtslieder für Kinder“) und gemeinsam Weihnactsmusik gehört. Ein Video davon gibt es hier.

Als Ole Laura und Julia vom Nachbarplatz rüber kamen, kam plötzlich auch ein Franzose der uns zu deren Weihnachtsfeier einlud. Die Party war auch auf unserem Zeltplatz zwischen ein paar Autos und Zelten. Von einem Auto waren alle Türen auf und es lief sehr laut Musik. Die Batterie eines anderen lieferte Strom für Licht. und zwischen den beiden Autos und ein par Zelten tanzen ca. 20 Leute aus ganz Europa. Leider wurde die Party nach ein paar Stunden von der freundlichen Polizei aufgelöst, die auf den Platz gefuhren kam und uns mit den Worten „Wo sind die Drogen?“ begrüßte.

Danach wollten wir eigentlich noch in die Stadt feiern gehen, sind dann aber doch bei den Schwaben geblieben und haben ein Würfelspiel gespielt, dass wir bis heute nicht verstanden haben.

Der nächste Tag wurde dann ausschließlich mit Wäsche waschen und im Bett verbracht und am zweiten Weihnachtstag fuhren wir weiter richtung Süden.

Wir haben natürlich auch Weihnachtspost an euch geschrieben, allerdings ohne Briefmarken. Das geht nämlich (meistens) auch, warum weiß aber keiner so genau.

Da wir aber nicht sicher sind ob die Karten auch angekommen sind wäre es nett wenn ihr kurz Bescheid sagen würdet wenn eure angekommen ist.

Wir haben geschrieben an: Jörns Eltern (angekommen), Jörns Oma, Thorben, Anne (angekommen), Familie Terfurth (angekommen), Oma Terfurth, Matthias Eltern (angekommen), Matthias Patentante und -Onkel, Theresa (angekommen), Lisa, Moritz (und alle anderen Uni Leute) (angekommen), Alex (und alle anderen in Lechenich) (angekommen), Mike und Dirk, und Micha (und alle anderen von mdt).

Die letzten Tage haben wir auf dem Waterfall Way und in Coffs Harbour am Meer verbracht. Den Bericht dazu gibt es dann beim nächsten mal.

Moreton Island

Hi und zuallererst frohe Weinachten,

 

die letzten 3 Tage haben wir auf Moreton Island verbracht, einer weiteren großen Sandinsel nahe Brisbane. Diesmal jedoch zu Fuß. Mit dabei waren Ole und Laura, beide haben wir in St George auf der Farm kennen gelernt.Fabian der Dritte aus St George ist alleine weiter gereist. Die Fähre und die Campingerlaubnis waren schnell per Internet gebucht.  Der Campingspot war in direkter Nähe zum Fähranlegeplatz von daher hatten wir es nicht weit mit unseren großen Rucksäcken. Es gab Toiletten, leider war das Wasser aber nicht geeignet zum trinken, es musste 10min. vorher abgekocht werden. Als Wir unser Zelt aufbauen wollten, welchen die beiden anderen uns liehen, merkten wir dass kein Gestänge dabei war; dies lag im Auto am Hafen von Brisbane. Daher mussten wir provisorisch aus dem Gestänge des Zeltes von Ole und Laura und unserer Plane ein Zeltähnliches Konstrukt bauen. Die Nacht war recht ungemütlich denn Kopffreiheit war keine gegeben. Zusätzlich ging uns das Gas aus, da wir das 10min. vorkochen nicht eingeplant hatten. Zum Glück half uns ein netter Australier, der neben uns mit seiner Familie seit 3 Wochen auf der Insel campte, mit 2 weiteren Gasflaschen aus. Aufgrund der Zelt- und Gassituatin entschlossen wir uns nach nur einer Nacht zurück zufahren, obwohl wir die Erlaubnis für zwei Nächte hatten. Da aber die Fähre nur Dienstags von einem anderen Ort der Insel ablegt, standen wir mit gepackten Sachen am für uns bekannten Ort, jedoch kam keine Fähre. Ein Ranger klärte uns dann über die Situation auf. Die „nette“ Dame des Fährunternehmens klärte uns leider nicht um diesen Umstand auf, obwohl wir fragten ob wir mit jeder Fähre zurück kommen könnten. Laura fuhr nach der ersten Nacht  dennoch zurück um eine Freundin abzuholen, die aus Neuseeland kam; dafür musste sie sich leider ein weiteres Ticket kaufen um mit einem anderen Unternehmen zu fahren.

Viel gesehen haben wir von der Insel leider nicht, da es dort, ähnlich wie auf Fraser Island, erlaubt ist mit einem 4WD am Strand und auf den Wegen innerhalb der Insel zu fahren. Somit waren die Sehenswürdigkeiten zu weit weg. Lediglich mehrere Wracks lagen direkt am Strand vor unserem Campingspot. Die Aussicht wurde durch viele ankernde private Boote leider etwas getrübt.

In Tangalooma, dem nächsten Ort auf der Insel, werden jeden Abend 5-9 wild lebende Delfine gefüttert. Da dies umsonst war schauten wir uns es am ersten Abend an. Urlauber die im Resort des Ortes wohnten, durften die Delfine selber füttern. Es war ganz schön die Tiere in freier Wildbahn zu sehen, leider war die Fütterung aber sehr sehr touristisch ausgelegt. Nach ca. 20min. sind wir dann gegangen, weiter aushalten konnten wir es nicht. Einziges Highlight dort war eine hübsche Fotografin, die die Touristin dabei fotografierte während sie den Delfinen Fische in den Mund legten!

Ansonsten haben wir noch einen großen Rochen gesehen und einen Hai, der mit einer Größe von 150-200cm gar nciht so klein war und so nah an uns vorbei geschwommen ist, dass er Oles Verse gestriffen hat.

Nun sind wir wieder zurück in Brisbane und planen unsere nächsten Tage. Es schaut so aus, als ob wir heute nach Surfers Paradise fahren werden um dort Weihnachten zu verbringen. Danach wollen wir dann weiter Richtung Süden um Silvester mit den Leuten aus St George in Byron Bay zu verbringen.

 

„Have a dolphine friendly day“

Agnes Water and Town of 1770

Hallo zusammen

wir melden aus zurück von zwei wunderbar sonnigen, heißen Tagen in Agnes Water und Town of 1770 zwei kleine Orte direkt am Pazifik.

NAchdem der Wetterbericht die ganze Woche miserables Wetter verkündet hatte dachten wir schon wir müssten ewig in Gladstone bleiben, aber zum Glück besserte es sich Mittwoch schlagartig, warum wir unsere Reise fortsetzten und nach Agnes Water fuhren. Agnes Water ist ein kleiner Ort mit 1000 Einwohnern, der außer Meer nicht viel zu bieten hat. Da Reisende die von Norden kommen das erste mal wieder die Gelegenheit haben ins Meer zu gehen ohne besondere Angst vor Quallen haben zu müssen und es ab hier wieder Wellen gibt (weiter Nördlich werden die vom Great Barier Reef abgehalten), gibt es auch jede Menge Surfer in Agnes Water. Also haben wir uns auch Boards ausgeliehen und in einer Gruppe die ersten Stehversuche im Pazifischen Ozean unternommen. Obwohl die Wellen nicht so gut waren hat es spaß gemacht.

Am nächsten Tag sind wir nach 1770 gefahren (oder wie es richtig heißt „Town of 1770“). Der Ort, mit weniger als 100 Einwohnern trägt den Namen weil James Cook im Jahr 1770 hier Land betreten hat. Dort sind wir ein bisschen an den Klippen am Strand rum geklettert.

Eben sind wir in Bundaberg angekommen. Besonders viel scheint man hier nicht machen zu können, aber morgen früh werden wir mal genauer schauen. Ansonsten heißt der nächste Stop „Hervey Bay“ von wo wir auf Fraser Island übersetzen werden.

Viele Grüße