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Brighton

Einen Tag von meinem London Trip bin ich nach Brighton ans Meer gefahren. Wir hatten super Wetter, was im Mai nicht selbstverständlich ist, also wurde der Zug bei jedem Stopp voller. In Brighton angekommen sind wir erst mal zum Strand runter. Da sah es schon so aus, als wäre Hochsommer und Ferien. Scheinbar war halb London am dem Tag auf die Idee gekommen zum Meer zu fahren und ein paar abgehärtete Briten waren sogar schon im kalten Kanal schwimmen.

Brighton ist als Seebad des Königs bekannt geworden. Das Wahrzeichen ist der Brighton Pier auf dem sich unter anderem ein ganzer Jahrmarkt befindet. Brighton hatte einen weiteren Pier, der aber abgebrannt ist. Davon ist nur noch das Stahlgerüst übrig geblieben.

Brighton verfügt auch über ein paar Kuriositäten, wie einen indischen Palast. Georg der IV, der hier die Ferien verbrachten ließ den Royal Pavillon nach indischem Vorbild errichten und chinesisch einrichten.

In Brighton gab es wunderbare (Second Hand-) Geschäfte und tolles Essen. Wir haben das erste Mal Bibimbab gegessen, ein koreanisches Reisgericht. Sehr zu empfehlen!

Ich kann Brighton als Tagestrip von London empfehlen, wenn das Wetter gut ist und man der Großstadt mal entfliehen möchte. Trotz den vielen Besuchern an dem Tag war es ziemlich entspannend durch die hügelige Stadt zu laufen und sich die vielen kleinen Geschäfte anzuschauen.

Fotobericht zu London

Im Mai war ich für eine Woche in London. Die Eltern von Lisa waren so nett uns einzuladen und die Kosten für die Unterkunft zu übernehmen. So hatten wir ein kleines Apartment direkt in der City of Westminster in Unmittelbarer Nähe zum Hyde Park.

Auch wenn eine Woche für einen Städtetrip ziemlich viel ist haben wir die Zeit gut genutzt und uns jede Menge angeschaut. Allerdings vieles nur von außen, denn 18 Pfund um z.B. Westminster Abbey anzuschauen fanden wir leicht übertrieben. Dafür waren wir viel in den einzelnen Stadtteilen unterwegs und sind dort durch die Straßen gebummelt und waren auf Straßenmärkten. Obwohl man in London so gut shoppen können soll, haben die Mädels nicht viel mit nach Hause genommen.

Einen Tag sind wir mit dem Boot nach Greenwich gefahren. Das Boot ist zwar langsamer als die Bahn, dafür kommt man aber an vielen der Sehenswürdigkeiten vorbei und kann Fotos aus einer ungewöhnlichen Position aus machen. So ist z.B. das Foto von der London Bridge entstanden. Das Boot ist Teil des öffentlichen Nahverkehrs in London und kostet dementsprechend weniger als Touriboote. Greenwich ist bekannt dafür, dass dort der Nullmeridian verläuft, eigentlich nicht so spektakulär, weil man ihn nicht sehen kann, trotzdem ist Greenwich ein netter Stadtteil, der eher an eine Kleinstadt mit Parks und kleinen Häusern erinnert.

Im Bus in London habe ich leider mein Handy verloren. Das war aber kein Problem, denn der nächste Fahrgast rief einfach Lisa an und sagte wo wir es abholen könnten. Da sind wir dann schnell hin. Den ehrlichen Finde haben wir dann noch auf ein Bier in einen Pub eingeladen. Er hieß Anit, 25 Jahre alt, war gebürtiger Inder, aufgewachsen in Marokko und zum Studium nach London gekommen. Er arbeitet jetzt in London, was habe ich nicht genau verstanden.  (Hey Anit, If you read this, thank you very much for your honesty!!!)

Natürlich sind wir auch zur Kings Cross Station um dem Gleis 9 3/4 einen Besuch abzustatten. Leider sind wir nicht rein gekommen 😛 Dafür gibt es aber eine andere Stelle im Bahnhof die als Ersatz für die Touristische Ausbeute herhalten kann. Inklusive Fanshop und Drängelgitter zum Anstellen. Das Bild dazu gibt es unten. Wir haben uns nicht angestellt…

Einen Tag bin ich mit Lisa nach Brighton ans Meer gefahren. Bei dem überaus guten Wetter, dass wir in London hatten musste das sein. Die Bilder dazu gibt es aber in einem eigenen Bericht.