Archiv der Kategorie: Reiseberichte Januar 2012

Pattaya die Reeperbahn Thailands

Hallo und viele Grüße von Ko Chang der Elefanteninse.

Wir sind hier gestern nachmittag angekommen, wollen jetzt aber erst mal von den letzten Tagen in Pattaya berichten.

In Pattaya kamen wir mit dem Bus aus Bangkok an, der uns bis zum Hotel brachte. Das Hotel lag ganz im Süden der Stadt, ein paar MInuten entfernt von der Innenstadt, dafür nah am Wasser. Mit dem Hotel waren wir ganz zufrieden. Es war zwar nicht ganz so modern wie das letzte in Bangkok, aber es gab einen Pool, WIFI und ein Frühstücksbuffet.

Etwas komisch fanden wir, dass wir die einzigen Gäste waren die nicht aus Russland kamen. Es waren überwiegend Paare und Gruppen ab 35 da, die scheinbar dort Badeurlaub machten.

Also sind wir nach dem wir unser Zimmer bezogen hatten runter zum „Strand“. Der Strand der am nächsten war, war  komplett vollgestellt mit Liegen und Sonnenschirmen, so dass man nur gebückt gehen konnte. Außerdem war er sehr dreckig inklusive Glas im Sand. Nachdem wir trotzdem kurz in das 30° warme Wasser gegangen sind wollte wir dann doch icht mehr läger bleiben und sind lieber zurück ins Hotel zum Pool gegangen. Somit hatte Pattaya den ersten Minuspunkt.

Am nächsten Tag haben wir dann die Innenstadt erkundet die außschließlich aus Restaurants, Bars und schlechten Geschäften besteht. Wir waren in einem Einkaufszentrum in dem es auf manchen Etagen gar keine Geschäfte mehr gab und was von außen aussah als stände es vor dem Abriss. Der Hauptstrand, an der Beachroad war auch kein bisschen besser. Er war noch schmaler, noch vollgestellter, noch dreckiger und noch voller. Dazu kam dass man im Rücken die Beachroad mit jeder Menge Autos hatte. Uns dort an den Strand zu legen haben wir dann gelassen.

Auch in der Innenstadt sind uns fast nur Russen begegnet, was wir etwas komisch fanden wo die diversen Dokus bei Youtube Pattaya doch als Deutsches Rentner Paradies beschrieben haben. Dass das auch so ist wurde uns dann aber noch von Jörns Onkel gezeigt, den wir besuchten, der vor ein paar Jahren mit seiner Frau dort hin ausgewandert ist.

Wir waren nämlich von unserem Hotel im Süden nie weit genug in den Norden gefahren. Nachdem wir uns mit Jörns Onkel in der Innenstadt ein erstes mal getroffen haben wollten wir am nächsten bei ihm in der nähe Essen gehen.

Auf dem Weg merkten wir schon das es „Deutscher“ wurde. Die Bars warben mit „Fr. Sa. So. Bundesliga Live“ oder warben für „Gemischter Grillteller…“.

Essen waren wir dann bei „Anton“ einem Deutschen Restaurant bei dem man Bratkartoffeln, Spätzle und alles andere aus Deutschland gibt. Für keine 5€ pro Person konnte man sich hier am Buffet satt essen. Willis Frau ist leider wieder früh nach Hause, da sie krank war. Also sind wir danach mit Willi noch alleine weiter in eine Bar, die natürlich ebenfalls einem Deutschen gehörte. Der Besitzer „Lars“ setzte sich auch zu uns, so dass wir erfahren konnten wie das Leben hier so ist.

Für mich haben sich dadurch alle Klischees bestätigt, die ich vorher über deutsche Touristen in Thailand hatte. Mit uns in der Bar waren wie auch schon im „Anton“ größtenteils alte meist dicke Männer mit jungen Thailändischen „Freundinnen“.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich diesen Ort keinem Urlauber empfehlen kann, außer er hat die Absichten der oben beschrieben Männer. Für uns war es auch sehr seltsam, warum Familien hier mit ihren kleinen Kindern hin kamen.

Wir sind nun auf Koh Chang und nicht auf Koh Samui wie vorher geplant, da uns hier von mehreren Seiten empfohlen wurde dass Koh Chang ruhiger und noch nicht so Touristisch ist. Bisher hat sich das auch bestätigt. Wir wollen uns hier einen Roller ausleihen und die Insel umfahren (ca. 50km). Wir haben unser Hotel für 4 Nächte gebucht. Wohin es danach geht wissen wir noch nicht.

Schöne Grüße

Bangkok war…

…toll!

Heidewitzka,

Bangkok ist wirklich eine große Stadt. Mit knapp 8 Millionen Einwohnern die größte in der wir beide überhaupt gewesen sind.

Nachdem wir in der 2ten Nacht mehr Schlaf bekommen haben, haben wir unser Hotel um 2 weiter Nächte verlängert. Wie im letzten Bericht schon angedeutet sind wir vorgestern zum Patpong Nachmarkt gegangen. Ein klassischer Markt in Asien, mit vielen gefälschten Rolex, Ferrari Hemden und Jacken, Armani Gürteln und Nike Schuhen. Während wir den Markt komplett abgegangen sind, sprachen uns die verschiednen Händler an wir sollen doch ihre tollen Produkte anschauen. „Promoter“, wenn man sie denn so nennen kann, wollten Massagen an den Mann bringen. Ein Klassiker auf diesem Markt ist auch die sogenannte Ping-Pong Show; bei dieser Art von Show hantieren Mädels mit ihrer Vagina und nutzen dazu die verschiedensten Dinge. Wer mehr Infos wünscht, solle einfach danach googlen, wir haben es uns jedenfalls nicht angetan. Eine Straße für Schwule gab es dort auch, durch diese sind wir relativ zügig durchgeschlendert. Später haben wir den Abend dann in einer Bar ausklingen lassen, bei guter Livemusik.

Am nächsten morgen sind wir Vormittags mit einem Boot über den Chao-Phraya-Fluss gefahren ums uns einige großen Tempel anzuschauen. Da dort kurze Kleidung nicht erlaubt ist, mussten wir uns lange Jogginghosen leihen. Leider bemerkten wir erst danach, das ein Eintrittsgeld von 400Baht verlangt wird, sodaß wir uns dazu entschloßen wieder zu gehen, zumal es auch wieder sehr touristisch und somit sehr voll war. Anschliessend sind wir auf die Khao-San Road gegangen, eine auf Backpacker ausgerichtete Einkaufsstraße, die ebenfalls eine Art Markt ist, auf der man allerlei Zeugs kaufen kann. Dort haben wir uns ein kleines Mittagessen bei einer der Garküchen gegönnt. Auf dem Weg zurück zu einer Bootsanlegestelle am Fluss wurden wir von einem Thai angesprochen, der uns helfen wollte. Uns kam das aber kurios vor und wir glauben das dies ein der berühmten Maschen war um uns irgendein Ramsch zu verkaufen. Wir sind also weiter um uns einen bekannten stehenden Budha anszuschen. Dort angekommen fanden wir aber, das zu viel Wind darum gemacht wird.- Mag sein dass die Thais ihm mehr Aufmerksamkeit oder Bedeutung schenken als wir es taten-. Früh am Abend waren wir wieder im Hotel, an sich wollten wir später nochmal los, haben uns dann aber dazu entschieden den Room Service zwecks Abendessen zu testen. 

Heute morgen waren wir im MBK Shopping Center, der größten Mall Bangkoks. Dort gab es eine Etage voll mit Handy-Händlern. Diese verkaufen Hunderte von Iphones und Ipads. Ob die geklaut,original,neu oder was auch immer sind, ist uns nicht bewußt. Jedenfalls haben wir uns dort Sim Karten gekauft und verfügen nun über thailändische Handynummern. Eben waren wir auf der Suche nach einem Abendessen. Schliesslich waren wir in einem kleinen, aber netten libanesischem Restaurant.

Für morgen früh haben wir eine Vip-Bus nach Pattaya gebucht. die telefonische Platzreservierung war nicht wirklich vertrauenserweckend, da mich die Dame überhaupt nicht verstanden hatte, aber wir sind gespannt. Die Fahrt soll ca. 2std. dauern und wir werden an unserem Hotel in Pattaya abgesetzt. Dort wollen wir ein paar Tage lang einen reinen Strandurlaub verbringen.

Wir werden uns dann in ein paar Tagen von dort aus melden.

Bangkok ist…

​​…toll!

 

​Hallo ihr daheim gebliebenen,

 

wir sind gestern Nacht um 3 Uhr in unserem Hotel angekommen nach einer 35km langen Taxifahrt vom Flughafen in die Stadt. Die Fahrt hat uns umgerechnet 8 Euro gekostet und war damit billiger als die öffentlichen Verkehrsmittel.

Unser Hotel hatte leider Probleme mit der Klimaanalage weshalb wir in ein anderes der selbe Firma gebracht wurden was die Ecke rum lag. Hier haben wir ein gutes Zimmer mit allem was man braucht und Frühstück für 11  Euro die Nacht.

 

Heute morgen sind wir nach 4 Stunden schlaf aufgewacht und in die Stadt gefahren. Leider haben wir uns auf dem Weg zum Zug verlaufen weshalb wir dann doch ein Taxi nehmen mussten.

Das hat uns dann nach Chinatown gebracht wo richtig viel los war weil dort ein Festival stattfand was das „Jahr des Drachen“ einläuten sollte. Also haben wir auch sofort die Klassischen Chinesischen Paraden mit den Drachen gesehen.

 

Zu Bangkok können wir bisher sagen:

 

Es ist dreckig und es stinkt. Es gibt sehr dreckige Orte wo sehr arme Menschen wohnen.

 

Das öffentliche Leben findet auf der Straße statt. An jeder Ecke gibt es Garküchen wo man sehr günstig essen kann. Wir haben uns heute Mittag Spieße mit Fleisch gekauft. Was genau es war wissen wir nicht, aber es war lecker.

 

Dass wir die Sprache nicht verstehen ist schon ein Problem, aber noch schlimmer ist dass man die Straßennamen etc. nicht lesen kann. Klar kommt man aber trotzdem immer irgendwie. Der Taxifahrer heute hat einfach an einer Bushaltestelle angehalten eine Thai gesucht der Englisch spricht damit dieser Übersetzt.

 

Bangkok ist sehr laut. Die vielen Autos und Menschen machen machen einen höllen Lärm auf den großen Straßen. Wenn man dann in die kleinen Gassen geht wundert man sich wie ruhig es eigentlich ist.

 

Das Wetter ist hier ziemlich anstrengend. Es ist über 30 °C heiß und dazu gibt es eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit.

 

Heute Abend gehen wir noch Essen und auf einen Nachtmarkt auf dem man unzählige gefälschte Markenprodukte kaufen können soll.

 

Unser Plan ist es noch drei Nächte hier zu bleiben und dann nach Pattaya zu fahren. Wir machen uns da aber keinen Stress. Wir haben keine Flüge oder sonstiges gebucht sind also komplett flexibel.

 

Bangkok gefällt uns bis jetzt sehr gut. An jeder Ecke gibt es was neues zu Enddecken und die Kultur ist mal

was ganz anderes als unsere Westliche.

 

Das sollte nur mal ein kurzer Zwischenbericht sein weil wir hier so viel erleben das es jede Menge zu schreiben gibt.

 

Unsere Australischen Handykarten funktionieren hier leider nicht. Heute haben wir es noch nicht geschafft uns Thailändische zu kaufen. Vielleicht wird das morgen etwas. Ansonsten werden wir sicherlich oft online sein.

 

Bilder gibt es heute noch nicht, die gibt es dann im ausführlichen Bericht die Tage.

 

Ciao

Erkenntnisse aus Australien

Hallo zusammen,

Bevor wir Australien verlassen gibt es hier noch ein paar Infos über Australien und die Australier wie ich sie in den letzten Monaten kennen gelernt und empfunden habe.

  • Die Australier und die Freundlichkeit:

Die Australier scheinen sehr viel freundlicher zu sein als die Menschen in Europa. Begrüßt wird man mit einem „How are you going?“ Auf das man ein „Good, and you?“ antwortet um zu erfahren dass es seinem Gegenüber auch gut geht. Auch wenn man mal ein Problem oder eine Frage hat helfen die Australier sehr gerne, googlen Dinge für einen, rufen Bekannte an um Infos einzuholen und tuen sonst alles um dir zu helfen. Australier laden einen auch gerne mal ein sich zu ihnen zu setzen. So sind wir mehrmals mit Essen und Getränken von netten Australiern versorgt worden.

  • Die Australier und das Essen:

Die Australier gehen gerne Essen. Besonders gerne auch in Fastfood Restaurants. Wenn man hier einen Mc Donalds sieht kann man sich sicher sein, dass Burger King (heißt hier Hungy Jacks), Subway, Pizza Hut und all die anderen Ketten nicht weit sind.

Eine wirkliche Esskultur gibt es hier  (noch) nicht. Zu kaufen gibt es alles, Europäische Küche, Amerikanisches Fastfood und natürlich auch Asiatisches Essen jeglicher Art. Wichtig scheint den Australiern nur zu sein, dass genug Fleisch dabei ist. Den Eglischen Einfluss kann man überall noch schmelcken. Fish & Chips sind genau so vertreten wie Baked Beans and Sausages zum Frühstück.

Das Grillen kann als die in Australien beliebteste Zubereitungsart von Essen genannt werden. Aufgrund des gutem Wetters kann man hier in jedem Park Gruppen sehen die sich um die öffentlichen Grills drängen oder gemütlich im Gras sitzen und picknicken. Am Wochenende finden an den Stellen regelmäßg (Kinder-) Geburtstage statt.

  • Die Australier, ihre Geschichte und Kultur: 

In 250 Jahren kann sich nicht so viel Entwickeln, daher sollte man sich nicht wundern, dass es hier in Museen wenig geschichtliches oder historisches zu entdecken gibt. Auch wenn die Australier fleißig daran arbeiten eine eigene Kultur zu prägen wird es wohl noch etwas dauern, bis die Museen und Archive gefüllt sind.

Ähnliches gilt auch für den Australischen Baustil. Die Innenstädte sehen aus wie in den USA oder Asien, riesige Wolkenkratzer und Glasbauten. Wenn man dazwischen ein ates Gebäude sieht, könnte das von der Architektur auch in London stehen. Auf dem Land, z.B. in Queensland haben sich eigene Stile entwickelt, die sogenannten Queenslander Häuser, einstöckig, aus Holz mit Veranda und oftmals etwas erhöht um gegen Überschwemmungen gewappnet zu sein.

Große architektonisch bewunderswerte Kirchen gibt es hier auch fast nicht. Das mag natürlich auch am Alter des Landes liegen, warscheinlich aber auch an der Anzahl der Religionen. Kirchen sind von außen oftmals schmucklos und Zweckmäßig, besonders in kleinen Gemeinden auf dem Land.

  • Die Australier und der öffentliche Raum:

Das ist etwas was sicherlich jeder der mal in Australien war zuhause vermissen wird. Die weitläufigen und perfekt gepflegten Parks in jedem Ort, die Sportanlagen die frei für jeden zur Verfügung stehen, die gratis Elektro Barbeques die es überall gibt und die Skateparks die weitaus besser und größer sind als in Deutschland und auch in dem kleinsten Ort stehen. Dazu gibt es an jeder Ecke gratis Toiletten un an nahezu jedem Strand Duschen. In Australien wird wohl ein vielfaches an Geld für Stadtmöbellierung ausgegeben als es in Deutschland der Fall ist, jedoch werden diese Einrichtungen auch rege genutzt.

Die großen Städte in Australien sind nach dem Schema einer Nordamerikanischen Stadt aufgebaut. Die Straßen verlaufen parallel im Schachbrettmuster und die Skyline hebt sich deutlich vom Rest der Stadt ab. Sehr unkreativ sind die Australier was ihre Straßennamen angeht. In jeder stadt findet man genau die selben Namen.

  • Die Australier und der Umweltschutz:

Die Supermärkte werben damit, dass man seine eigenen Einkaufstüten mitbringen soll, jedoch bekommt man bei jedem Einkauf (außer bei Aldi) ein Dutzend billig Tüten dazu. Solarenergie oder Windkraftwerke sucht man hier auch (noch) vergebens, obwohl die Sonne immer scheint und an der Küste genug Wind und auch Platz wäre.

Die Australier fahren lieber ihre V6 PKW die man hier sehr häufig findet und die meisten LKW ziehen beim Gas geben eine schwarze Qualmwolke hinter sich her.

Jedes Haus hat hier eine Klimaanlage in jedem Raum, eine Heizung für den Winter aber nicht. Wenn es im Winter mal kalt wird, wird halt mit Strom geheizt.

Wir haben auch mal versucht leere Batterien im Supermarkt abzugeben, uns wurde darauf hin gesagt, dass wir sie in den normalen Müll schmeißen können…

Nachdenklich werden die Australier wohl nur wenn Experten das Great Barrier Reef als akut gefährdet ansehen, wie von Greenspeace schon oft geschehen.

  • Die Australier auf der Straße:

Man darf in Australien nur 110km/h auf den Highways fahren. Da die meisten Highways wie schlechte Landstraßen in Deutschland aussehen ist das kein Problem. Anders als in Deutschland ist allerdings, dass die Roadtrains mit über 100t Gewicht auch diese Geschwindgkeit fahren und ein langsameres Fahrzeug (wie uns) auch gerne überholen.

Die Australier sind aber sehr viel Entspannter beim fahren als die Europäer. Gehupt wird fast nie und auch wenn jemand langsam ist beschwert sich fast niemand.

Die Australier sind mindestens genau so Wohnwagen- und Camping Verrückt wie die Holländer. Es scheint das halb Australien den Sommer im Wohnwagen verbringt. Hier gibt es auch solche Konstruktionien wie Dachzelte, Anhängerzelte oder auch Offroad Wohnwagen.

In Australien sieht man sehr viele VW T2 Campervans. Sehr viel mehr als in Deutschland. Diese sind oft orginal Ausgebaut und gut erhalten. Teuer sind sie aber auch hier. Ein Backpacker wird nicht so ein Auto fahren.

  • Die Australier als Spaßbremsen:

Alkohlol trinken in der öffentlichkeit ist fast immer verboten. An manchen Stellen darf man tagsüber Alkohol trinken, abends aber nicht. Wer sich also mit einem Bier an den Strand setzt muss damit rechnen eine hohe Strafe zu zahlen wenn er erwischt wird.

Die Preise für Alkohol und Zigaretten sind astronomisch. Für ein Sixpack Bier zahlt man schnell mal 15$ im Bottle Shop. Aus dem Grund sehen viele Australische Jugendliche Europa scheinbar als „Paradies“ an.

  • Die Australier und Skateboarden:

In Australien sieht man viele Leute mit Skateboards und Longbaords. Jedoch scheinen die meisten nicht wirklich fahren zu können. Viele fahren Barfuß, mit Flipflops oder tragen ihr Board gleich lieber. Es sind sehr viele Billig- Plastik Boards unterwegs und in jedem Klamottenladen gibt es Komplettboards zu kaufen. Außerdem sieht man außergewöhnlich viele Mongo Pusher. Die Australier sollten sich lieber aufs Surfen konzentrieren, denn das beherrschen sie weit besser.

  • Die Australier und Weihnachten:

Weihnachten am Strand in der Sonne. Eine tolle Vorstellung. Und was ganz anderes als bei uns. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass Weihnachten nicht so groß gefeiert wird wie bei uns. Abgesehen von der bunten Plastik Deko und den Weihnachtsmänndern in den Malls deutet vorher nichts auf Weihnachten hin. Auch nach Weihnachten (am zweiten Weihnachtstag) gehen wieder alle ihren normalen Beschäftigungen nach. Weihnachten besteht hier nur aus einem Tag, viel gutem Essen, Alkohol und Geschenken.

  • Die Australier und ihre Backpacker:

Was wären die Australier ohne die Backpacker. Die kommen in Schaaren und haben einen ganzen Wirtschaftszweig geschaffen. In jedem noch so kleinen Kaff gibt es ein Backpackerhostel. In den Großstädten sind es ganze Straßenzüge die Hostels, Backpacker- Bars und Reisebüros beheimaten, in denen die Backpacker ihre hart verdienten Dollar ausgeben können. Ein sehr großer Teil scheint auch aus Deutschland zu kommen. In jedem Ort hört man Deutsche Stimmen und wenn man sich dann umschaut sieht man andere Backpacker, meistens Jungs und Mädles die gerade das ABI hinter sich gebracht haben. Das man so viele Deutsche trifft ist meistens ganz lustig kann aber nach einiger Zeit auch etwas nerven.

  • Die Australier und die Deutschen:

Wenn einen ein Australier fragt wo man her kommt und man dann mit „Germany“ antwortet werden im folgenden Gespräch ganz sicher folgende Worte fallen: „Oktoberfest“ und „Autobahn“. Die Australier sind nämlich (leider) der Meinung, dass es überall in Deutschland so aussieht wie in Bayern und wir alle immer auf das Oktoberfest gehen. Die Autobahn beeindruckt die Australier nicht nur wegen den breiten guten Spuren sondern besonders wegen dem Gerücht man dürfte so schnell fahren wie man wolle. Das wollen die meisten Australier dann im Gespräch von einem bestätigt haben.

Bei jungen Australiern sind Deutsche Festivals auch sehr beliebt. Auch wenn die wenigsten warscheinlich schon mal da…

 

Das war mein kleines Australien Resumé.Ich hoffe es hat euch die Australier (wie ich sie erlebt habe) etwas näher gebracht.

Grüßen möchte ich besonders die Leute die wir hier kennen gelernt haben, auch wenn die wenigsten wahrscheinlich hier lesen werden. Viele Grüße natürlich auch an euch zuhause die ihr jeden Tag auf unsere Seite geschaut habt. 

Der Dank bedeutet natürlich nicht, dass es in Zukunft keine Berichte mehr geben wird. Wir werden euch natürlich weiterhin mit Infos und Bildern aus Thailand beliefern.

Den nächsten Bericht gibt es dann aus กรุงเทพมหานคร (Bangkok).

Bis dahin. Matthias