Archiv der Kategorie: Reiseberichte Oktober 2011

Jobsuche in Coffs Harbour

Hallo ihr daheim gebliebenen

wir melden uns aus Coffs Harbour, dass ca. 550km nördlich von Sydney an der Küste liegt. Wir haben letzten Samstag Sydney mit Kornelius verlassen um auf Jobsuche zu gehen. Seit dem haben wir in Kornelius gelebt und geschlafen.

Die ersten Tage haben wir damit verbracht die letzten Umbauten vorzunehmen. Wir haben jetzt einen eigenen Klapptisch, der zwar etwas wackelig ist, dafür aber platzsparend transportiert werden kann. Außerdem haben wir endlich den Sicherungskasten gefunden (selbst der TOYOTA Mitarbeiter wusste es nicht genau) und nun funktionieren auch diverse vom Vorbesitzer als „defekt“ bezeichnete Geräte wie das Radio, die Innenraum- und die Amaturenbrettbeleuchtung. In Newcastle haben wir uns beide Radlager vorne in einer Werkstatt reparieren lassen. Wir wussten vor dem kauf, dass eins kaputt ist, der Mechaniker meinte aber, dass das zweite auch nicht mehr lange halten würde, so haben wir beide machen lassen.

Die meiste Zeit der Tage haben wir mit Suchen verbracht. Suchen nach einer Dusche, suchen nach einem gratis Schlafplatz, suchen nach Jobs und suchen nach einem freien WIFI. So haben wir es bis nach Coffs Harbour geschafft ohne viel von der Landschaft zu sehen, was wir aber auf der Rückreise nach Sydney nachholen wollen.

Hier in der Umgebung von Coffs Harbour ist Momentan Saison für Blaubeeren, Bananen und Steinobst und wir werden heute möglichst viele Farmen anrufen um inen Job zu bekommen. Leider hat uns die Staatliche Vermittlungsstelle für Farmjobs bei der wir jden tag anrufen bisher keinen Mut gemacht, da es hier momentan keinen Jobs geben soll. Das soll ohl am Wetter liegen, was auch immer das heißen mag. Das Wetter war bis vorgestern eigentlich sehr gut, sonnig und heiß seit dem regnet es aber nur noch, was nicht so toll ist wenn man in einem kleinen Van lebt.

Gestern mussten wir zum ersten mal auf einen Camping Platz fahren, weil wir keinen Free Camp Ground in der nähe gefunden haben. Diese Free Camp Grounds sind eigentlich nichts anderes als Rastplätze am Pacific Highway auf denen es Toiletten gibt und man übernachten darf.

Wir machen uns jetzt auf zu mehreren Farmen die uns eventuell einen Job geben können.

Viele grüße aus dem kalten nassen Australien.

Unser Van Kornelius

Hallo Miteinander,

es ist Zeit für einen kurzen Bericht. Wir haben uns einen Van gekauft. Er hört auf den Namen Kornelius. Wir finden einen typisch deutschen Namen passender, als irgendetwas Englisches. Gekauft haben wir ihn am 18.Oktober von einem Amerikaner und einer Französin. Der Laderaum hinten galt einer Wundertüte, wir haben verschiedene gute und auch einige weniger Gute Dinge darin gefunden. Im Endeffekt haben wir rund 90% der Utensilien weggeschmissen und uns selber neues Equipment gekauft. Darunter Holz für ein Bett, ein Küchen Startet-Set und einige Dinge mehr. Da der Van ziemlich verdreckt war, galt der erste Tag dem aufräumen und säubern von Kornelius. Er muffte schon ziemlich fies und wurde eine sehr lange Zeit nicht mehr gesäubert.

Vorgestern waren wir dann im Bunnings, einem Baumarkt und im K-Mart, einer Art Ramschladen mit allem möglichen Zeug.

Gestern haben wir uns dann ans Bett bauen gemacht und sind im Großen und Ganzen Zufrieden mit dem Ergebnis. Eigentlich hatten wir uns etwas mehr Platz erfhofft im Inneren des Vans, aber wir wollen auch lediglich in dem Van schlafen und nichts anderes. Bevor wir den Van gekauft hatten, waren wir in einer Werkstatt für einen Check. Das Resultat lautet, dass wir wichtige Reparaturen für 600$ durchführen lassen sollen. Dies haben wir bisher nicht gemacht, haben dafür aber den Kaufpreis um 500$ gedrückt.

Vorhänge hängen auch schon welche, einige Aufbewahrungskisten haben wir ebefalls gefüllt und nun planen wir unseren weitern Werdegang.

Heute haben wir Kornelius auf uns umgemeldet, was leider etwas komplizierter war als gedacht, denn an und für sich ist es hier in Australien einfacher als in Deutschland. Leider war laut Computer der Verkäufer nicht der Eigentümer des Vans, so daß es etwas länger dauerte; im Endeffekt ging es dann aber doch und nun sind wir stolze Eigentümer eines Toyota Townace von 1996.

Wir freuen uns über ein mitgeliefertes Tom Tom Navi, welches uns hier mit Sicherheit einiges erleichtern wird.

 

Gesehen haben wir von Sydney nicht wirklich viel, gleich treffen wir uns mit Piet, einem Arbeitskollegen von Matthias und evtl. 2 anderen Mädels aus Deutschland.Morgen gehts dann endlich los mit dem Campen und schlafen im Eigenheim. Vorher kaufen wir uns noch einen Camps Atlas, in dem alle/sehr viele Campingplätze von Australien drin stehen, unter anderem auch Free Campingplätze, bei denen wie es der Name schon sagt, man umsonst campen kann.

Wir müssen jetzt nochmal kurz zum Schrottplatz um ein kleines Bauteil für die Heckklappe zu kaufen, da sich diese nicht öffnen lässt.

Wie immer freuen uns über Kommentare

Roadtrip No. 1: The Great Ocean Road

Hallo ihr lieben daheim,

wir melden uns wie versprochen aus Sydney mit einem neuen Reisebericht.

Um vor unserer Abreise aus Melbourne noch etwas der Landschaft zu sehen haben wir uns eine kleinen Tour gegönnt und uns die Sehenswürdigkeiten von Victoria angeschaut. Die Great Ocean Road ist eine 250km lange Straße die sich am Meer entlang zieht. Unterwegs gibt es jede Menge zu sehen, vom Meer mit riesiegen Wellen über Regenwald, Koalas und Kängurus und den riesigen Felsformationen den 12 Apostels.

Um diese 250km zu bewältigen haben wir uns für drei Tage einen vollausgtestatteten Campervan gemietet. Darin war alles Enthalten, was man draucht, Ein Tisch, zwei Betten, Zwei Kochplatten, Waschbecken mit Wassertank und alles was man sonst zum Kochen braucht.

Los ging es für uns in Geelong wo wir das erste mal die riesigen Australischen Wellen sahen. Die Küste dort ist eine Felsenküste, allerdings mit vielen möglichkeiten an den daruntr gelegenen Strand zu kommen. Etwas weiter machten wir einen kleinen Abstecher von der Küste in den Regenwald zu einem ziemlich hofen Wasserfall. Leider war es stark am Regnen weshalb wir schnell wieder weiter gefahren sind.

Die erste Nacht habe wir dann auf einem kleinen Camping Platz verbracht, auf dem wir fast alleine waren. Aufgrund des starkem Regens, Wind und Kälte mussten wir den Abend dann im Auto verbringen, was aber aufrund der Ausstattung und des Platzes kein Problem war.

Am nächsten morgen sind wir dann weiter gefahren zu den Haupttouristenpunkten der Great Ocean Road den 12 Apostels und anderen Feldgebilden im Meer. Aufgrund der vielen Touristen und Reisegruppen die dort besonders im Sommer unterwegs sind gibt es überall Parkplätze und Aussichtspunkte um die einzelnen Felsen und das Meer zu zu bewundern.

Neben diesen Touri- Zielen haben wir immer versucht noch etwas mehr zu sehen was mehrere male dazu führte, dass Jörn nasse Füße und einen Nasse Hose bekam, da er sich nicht schnell genug vor den Wellen ‚retten‘ konnte. Dabei haben wir allerdings einen sehr schönen vollkommen Menschenleeren Strand un eine große Höhle gefunden und waren auf einer Riesigen Klippe an der die Brandung mehrere Meter hoch spritzte.

Aus dem Grund mussten wir auf der Weiterfahrt dann meistens die Heizung voll aufgedreht lassen damit Jörn seine Sachen trocknen konnte.Zusammengefasst hatten wir am zweiten Tag mehr Glück mit dem Wetter, da es weniger regnete und sich die Sonne öfters sehen ließ. Übernachtet haben wir dann in Warrnambool, wo die Great Ocean Road endet. Zurück ging es dann über den Highway nach Melbourne wo wir den Camper abgaben.

Zurück mussten wir noch ein paar Dinge erledigen wie unsere Taxfile Number und unsere Bankunterlagen bei Julia, einer Bekannten von Jörn abzuholen, die wir dort hinschicken lassen konnten. (Dafür nochmal vielen Dank!)

Abends sind wir dann mit dem Reisebus nach Sydney gefahren, was über 12 Stunden gedauert hat. Zum Glück ging die Fahrt sehr schnell vorbei, da wir noch müde von der Great Ocean Road, die meiste Zeit geschlafen haben. Und nun sind wir in Sydney und versuchen hier ein Auto zu finden.

Heute haben wir uns den ersten Van angeschaut, den Matthias auch OK fand, Jörn aber nicht. Aus dem Grund haben wir ihn nicht gekauft. Morgen werden wir warscheinlich noch einen besichtigen, obwohl das Angebot hier auch nicht viel Besser ist als zuvor in Melbourne.

Wir werden also sicher noch ein paar Tage in Sydney bleiben, auch wenn wir uns das Sight Seeing für März aufheben wollen, wenn wir von hier zurück fliegen. In ein paar Tagen kommt dann noch Piet ein Arbeitskollege von Matthias nach Sydney, der mit dem selben Ziel hier her kommt, den wir treffen werden.

Wir weren euch natürlich über alle weiteren Veränderungen hier in Sydney auf dem laufenden halten. Über Kommentare freuen wir uns natürlich auch.

Kurzer Zwischenbericht

Hallo zusammen,

ich möchte euch nur mal kurz auf dem Laufenden halten. Wir sind noch in Melbourne und warten auf die Bankunterlagen. Um die Zeit zu überbrücken werden wir morgen drei Tage mit einem gemieteten Camper die Great Ocean Road befahren und uns die Landschaft anschauen. Der Wetterbericht verspricht zwar kein besonders gutes Wetter, aber kälte und Regen sind wir ja aus diversen Zeltlagern etc. gewöhnt. Mittwoch Abend möchten wir dann eigentlich den Nachtbus nach Sydney nehmen um dort ab Donnerstag nach Autos schauen zu können. Die Vorraussetzung dafür ist aber, dass unsere Bankunterlagen rechtzeitig in Melbourne ankommen. Ansonsten müssen wir umplanen und länger in Melbourne bleiben. Das werden wir aber erst am Mittwoch etscheiden können.

Ansonsten gibt es nicht viel neues zu berichten. Wir haben die letzten Tage mit intensiver, aber wenig erflogreicher Autosuche verbracht. Daher wollen wir eigentlich nicht mehr länger in Melbourne bleiben sondern zügig weiter.

Den Bericht und die Fotos von unserem ersten Road Trip gibt es dann hoffentlich aus Sydney.

Schöne Grüße