Archiv der Kategorie: Vietnam 2013

Essen in Hoi An

Bevor ich einen Artikel über den Ort Hoi An schreibe möchte ich etwas über das Essen schreiben, das hier angeboten wird.
Nachdem wir gestern nach unserer 10 Stunden Zug Fahrt müde aber hungrig in unserem Hotel angekommen sind wollten wir unbedingt noch etwas essen gehen.
Wir waren dann im Bale Well, dass extra in der Nähe des Marktes ist, damit immer frische Zutaten zur Verfügung stehen. Das Restaurant liegt in einer Gasse und besteht, wie so oft in Vietnam aus einem kleinen Raum und jeder Menge Tische die einfach in der Gasse stehen. Die Küche besteht aus ein paar Kochern und einem Grill ebenfalls draußen in der Gasse.
Nachdem wir uns gesetzt hatten und etwas zu trinken bestellt hatten bekamen wir keine Karte, denn eine Auswahl an Gerichten gab es nicht.
Stattdessen wurde uns eine Vielzahl an Gemüse, Salat, Kräutern, mit Satay gegrillte Schweinefleisch-Spieße, Reis-Pancaces mit Garnelen, Frühlingsrollen und Saucen serviert. Die einzelnen Zutaten wurden dann in Reispapier zusammengerollt und in die Saucen gedippt. Wenn man irgendetwas aufgegessen hatte wurde sofort nachgelegt, bis in uns nichts mehr rein passte.
Das war ein tolles Geschmackserlebnis, was trotz der Menge recht günstig war. Die Bedienungen waren sehr freundlich und haben immer Witze gemacht, dass man doch noch etwas mehr essen soll. Wer also demnächst nach Hoi An kommt, sollte da auf jeden fall essen gehen.

Heute habe ich dann noch eine Spezialität probiert, die es nur in Hoi An gibt. Cao Lau sind Reisnudeln mit dünn gebratenem Schweinefleisch, frischen Kräutern, Limonen, Salat, Reispapier Croutons und Sojasprossen. Dazu gab es Chili- und Soja Sauce. Dieses Gericht gibt es nur hier, da der Reis, der für die Nudeln genutzt wird im Wasser einer speziellen Quelle eingelegt werden muss um die gewünschte Konsistenz zu erhalten. Dem Nudelteig wird eine Lauge aus einer spezielle Holzkohle Asche hinzugefügt, die ebenfalls nur hier erhältlich ist. Wer also hier hin kommt sollte dieses Gericht unbedingt probieren.

Im Anschluss noch ein paar Bilder vom Markt:

Nha Trang

Gestern Abend sind wir in Nha Trang angekommen, einem touristischen Küstenort. Leider gab es gestern einen Wetterumschwung, weshalb an schwimmen und am Strand liegen heute nicht zu denken war. Es ist windig, grau, und regnet den ganzen Tag. Also haben wir unseren Plan geändert, uns Fahrräder ausgeliehen und sind zu einem Cham Tempel gefahren, den wir besichtigen konnten.

Dann haben wir unsere Weiterfahrt organisiert. Morgen geht es mit dem Wiedervereinigungsexpress nach Da Nang und von da mit dem Bus nach Hoi An
Der Zug braucht für die 500 km ca 10 Stunden. Unterwegs wird man aber mit Getränken und Essen versorgt. Außerdem hat man sehr viel Platz, obwohl wir in der 3 von 4 Klassen reisen. Los geht es schon um halb 6 weshalb es jetzt gleich ins Bett geht.

Zweiter Tag in Ho Chi Minh Stadt

Heute haben wir unserem zweiten Tag in Saigon damit begonnen die weitere Reise zu planen. Wir haben ein Zug Ticket nach Nha Trang gebucht. Unser Zug fährt morgen um 13 Uhr ab, ankommen sollen wir gegen 23 Uhr. Wir gehen aber davon aus, das es später wird. Das ist wohl meistens so bei den Zügen hier. Die Reise soll dann nach aktuellem Planungsstand folgendermaßen weiter gehen: Übermorgen Strandtag in Nha Trang, am Tag danach Zugfahrt nach Da Nang, von da sofort nach Hoi An (Hoi An hat leider keinen Bahnhof), dort zwei Tage die Stadt und My Son besichtigen und dann nach Hanoi fliegen.
Heute Nachmittag haben wir noch eine Tour zu dem Tunnelsystem von Chu Chi gemacht, wo uns von einem Veteranen der Südvietnamesischen Armee die Bedeutung der Tunnel für den Vietcong deutlich gemacht wurde. Dort konnte man die beklemmenden Tunnel durchkriechen und die Fallen der Vietcong sehen. Für einen Dollar pro Person konnte man auch mit Ak47 und alten amerikanischen Waffen schießen. Das haben wir aber nicht gemacht.
Auf dem Rückweg nach Saigon hat uns unser Guide dann noch die Straße gezeigt, auf der diese berühmte Foto aufgenommen wurde.

Wieder in Saigon waren wir im Backpacker Viertel noch Abend Essen. Wir waren in einem kleinen Restaurant, in dem wir später zufällig noch unseren Guide trafen. Da haben wir das bisher beste Essen in Asien gegessen. Lisa hatten Noodles mit Garnelen, Spinat und anderem Gemüse und ich hatte Rindfleisch mit Gurke, Tomaten, Ananas und jeder Menge unbekanntem Gemüse.

Erster Tag in Ho Chi Minh Stadt

Hallo zusammen,

Gestern Abend sind wir von Bangkok nach Ho Chi Minh geflogen. Obwohl erst die Bahn und dann der Flieger Verspätung hatte, sind wir gegen 11 in unseren Hotel angekommen. Das Hotel ist klein, recht sauber und zentral. Heute morgen gab es dann Baguette zum Frühstück. Das Baguette ist wie viele andere französische Dinge auch durch die Kolonialzeit hier hängen geblieben. Im Supermarkt hier gibt es auch französischen Käse, gesalzene Butter, etc.
Begonnen haben wir den Tag mit einem Stadtspaziergang. Der Lonely Planet schreibt, dass Ho Chi Minh keine schöne Stadt ist. Ich dagegen finde die Stadt sehr viel schöner als z.B. Bangkok. Hier gibt es Parks, es ist relativ sauber auf den Straßen, es stinkt nicht und es gibt nicht so viel Smog. Dazu kommen die wunderschönen Kolonialbauten, die die Franzosen hier errichtet haben.
Heute Nachmittag waren wir zuerst im Wiedervereinigungspalast, der mit sozialistischem Charme Punkten kann. Danach waren wir noch kurz im Kriegsrestemuseum, dass den Vietnamkrieg in Fotos darstellt und amerikanisches Kriegsgerät zeigt.