Der Atlantik

Die Französische Atlantikküste bietet gute Bedingungen für einen Urlaub im Camper. Es gibt schöne Plätze am Meer an denen man gratis, oder gegen Parkgebühr übernachten darf. Dafür muss man nur wissen wo die Plätze sind.

Begonnen haben wir auf der Insel La Rochelle, der zweitgrößten Insel Frankreichs (nach Korsika), die trotzdem noch so klein ist, dass man wunderbar mit dem Rad von einem Strand zum nächsten fahren kann. Was mit dem Rad problemlos klappt wurde uns nach 2 Strandtagen mit dem Camper zum Verhängnis. Die Insel ist mit einer Brücke mit dem Festland verbunden und diese Brücke, sowie die Straßen dorthin, sind nicht für unzählige abreisende Französische Feriengäste ausgelegt. Trotz Schleichwege haben wir über zwei Stunden gebraucht um die 15 Kilometer bis zur Brücke zurück zu legen.

Weiter südlich am Atlantik, wo die Wellen höher werden, werden auch die Camper mehr. Jede Menge ausgebaute VW Busse mit Surfbrettern auf den Dächern. Der Ort Messanges Plage, in dem ich das letzte Mal mit 15 Jahren war, bieten beste Voraussetzungen, mit einem gratis Parkplatz direkt hinter der Düne, auf dem man übernachten darf, sowie beste Wellen. Wir hatten uns dort auf einen längeren Aufenthalt eingestellt, leider hat es in der Nacht stark gestürmt und am nächsten Tag waren die Wellen so hoch und der Wind so stark, dass sich niemand in die Wellen gewagt hat.

Also ging es schnell in Richtung Süden. Das schlechte Wetter haben wir mit Besichtigungen des Surf Mekkas – Biarritz, der Basken Stadt St-Jean de Luz und Bayonne überbrückte. Und natürlich waren wir von unserem Schlafplatz in Anglet direkt am Meer und in den Wellen.

 

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