Split

Nach Split kamen wir zuallererst um unseren Camper einer Werkstatt vorzustellen. Da Split mit knapp 200.000 Einwohnern eine der Großstädte Kroatiens ist schien es für uns sinnvoll hier eine Werkstatt aufzusuchen. Der ADAC hatte uns in einer ihrer Vertragswerkstätten angekündigt. Als wir morgens auf den Hof der Werkstatt fuhren wollte sich niemand um unser Problem kümmern. Wir sollten damit zu einem Fiat Händler fahren. Wir haben versucht klar zu machen, dass unser Problem nichts mit Fiat zu tun hat, weil der Wohnmobilaufbau nicht von Fiat ist, jedoch war das den Mechanikern egal. Sie hatte schlicht keine Lust. Also haben wir wieder beim ADAC angerufen und haben um die nächste Adresse gebeten. Die nächste Autowerkstatt war direkt um die Ecke. Als wir bei „Autotuning Marko“ ankamen wurde gerade ein anderer deutscher PKW vom Abschlepper abgeladen. Marko sagte uns, dass wir waren müssen bis er sich um den Wagen gekümmert habe. Also saßen wir bei 30° vor seiner Werkstatt im Camper, weil es draußen keinen Schatten gab und haben die Werkstatt durch die Fenster beobachtet. Als Marko dann nach mehreren Stunden Wartens Zeit für uns hatte glaubten wir nicht, dass er sich unseres Problems annehmen, oder uns auf den nächsten Tag vertrösten würde. Jedoch wurde sofort das Problem mit uns besprochen und dann ging es auch schon los. Marko holte Lade- und Messgerät und machte sich über unsere Elektrik her. Zwischendurch klingelte unzählige Male sein Handy und der ADAC kündigte neue Fahrzeuge an. Nach 30 Minuten hatte Marko den Fehler, den Sicherungskasten im Motorraum und nach weiteren 30 Minuten konnten wir mit einem neuen und einer funktionierenden Bordelektrik vom Hof rollen.

Nach diesem Erfolgserlebnis sind wir gut gelaunt in die Altstadt von Split gefahren und haben mit Eis in der Hand eine Tour durch die schmalen Gassen gemacht. Split ist, wie viele Städte Kroatiens durch den Einfluss Venedigs und der Römer geprägt, was man an der Bauweise stark erkennen kann. Die Stadt ist umgeben von einer gut erhaltenen Stadtmauer mit unzähligen Toren. Leider ist die Stadt wie auch die anderen kroatischen Städte gepflastert mit Souvenirshops in denen es überall die gleichen kitschigen Souvenirs gibt. Shopping fiel also aus.

 

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