Paradies Koh Mak

Wir sind jetzt auf Koh Mak. Dafür sind wir heute morgen vor 6 Uhr aufgestanden und sind mit einem zu teuren Tuk Tuk von Koh Kong City zur Grenze gefahren. Der Tuk Tuk Fahrer hat dann auch nich zu viel Geld von uns bekommen, weil er nicht wechseln konnte und mir niemand anderes Geld wechseln wollte (oder mich einfach niemand verstanden hat).
Dann sind wir über die Grenze, was in Thailand ja immer ganz easy ist. Als nächstes haben wir uns einen MiniBus gesucht der relativ günstig war. Da hat uns dann irgendein Typ angesprochen, der mit dem selben Bus fahren wollte. Der Mann war Kanadier, früherer Schwabe und sprach noch gut Deutsch obwohl er schon sehr alt war (Sehr alt war zumindest seine Raucherhaut). Der Typ hat die ganze Zeit erzählt/ zu späterer Zeit genervt. Er hat uns erzählt wie er nach Kanada kam, wo er her kommt, was er an Deutschland mag und was nicht und das er 6 Monate in Kambodscha war und jetzt zurück fliegt. Außerdem hat er uns „mir schenke der Ahl e paar Blömcher“ vorgesungen, weil wir ja aus Köln kommen.
Dazu kam, das der Typ einen widerlichen Rassismus an den Tag legte. Er regte sich über die Ausländer in Deutschland auf (obwohl er ewig nicht mehr dort lebt) und die „Reisfresser“ mag er auch nicht. „Die können ja nichtmal richtig kochen“!
Unsere einzige Möglichkeit dem Typen zu entkommen war es Musik zu hören und zu sagen, dass wir schlafen wollen. ansonsten hätte er uns wohl die ganze Fahrt über genervt.
In Trat angekommen brauchten wir ein Taxi. Leider waren wir die einzigen Reisenden die zum Fährhafen wollten, also mussten wir alleine fahren, was 7€ kostete. Der Fahrer nimmt bis zu 11 Personen mit und die kosten werden sonst geteilt.
Am Fährhafen wollten wir uns dann die Speedboad Tickets kaufen, doch die Frau am Schalter sagte, dass das Boot um 10:30 Uhr voll wäre. Das nächste um 12:30 Uhr wäre auch voll, aber wir könnten warten und hoffen das wir um 14:00 Uhr einen Platz bekommen würden.
Das waren ja richtig schlechte Nachrichten, die aber nur für ein paar Minuten unsere Stimmung trübte, denn dann ging das Telefon und die Frau sagte es wäre jemand abgesprungen und wir könnten sofort los. Also ab aufs Boot und nach einer Stunden auf dem Wasser waren wir auf Koh Mak und wurden von einem Mitarbeiter vom Hotel abgeholt.
Das Hotel nennt sich Seabreeze und wir bleiben wir erst mal 3 Nächte.

3 Gedanken zu „Paradies Koh Mak

  1. 😀 ich habe gerade laut gelacht als ich das mit dem Karnevalslied gelesen habe. Musste direkt an die Situation in der Schweiz denken, als wir neben nem Kölner standen und laut „Echte Fründe stonn zesamme“ abgespielt haben…viel Spaß noch!

Kommentar verfassen