Luang Prabang

So, endlich gibt es mal einen neuen Bericht aus der Ferne!
Wir sind gut in Luang Prabang im Norden von Laos angekommen. Wir hatten uns ja einen Flug von Hanoi gegönnt um der 24 Stunden Busfahrt zu entgehen. Der Flug von Lao Airline, der staatlichen Airline, dauerte gut eine Stunden und wir waren mit ca. 20 anderen Reisenden in der kleine Propeller Maschine, die uns auf den winigen Flughafen von Luang Prabang brachte. Beim Boarding in Hanoi lief uns die Mitarbeiterin noch hinterher um uns bessere Plätze zu geben, wohl weil ich etwas größer bin als hier üblich. Das war also mein erstes Upgrade in die Business Class. Viele Unterschiede gab es aber nicht. Die Sitzbezüge waren rot statt blau und wir waren durch einen Vorhang von der Economy Class getrennt. Und es gab etwas mehr Beinfreiheit. Das Essen war das selbe, aber immerhin es gab was zu essen.
Nachdem wir dann auf dem kleinen Flughafen angekommen waren und unser Visum organisiert hatten, bekamen wir den ersten Laotischen Stromausfall mit. Leider genau zu dem Zeitpunkt, als Lisas Kreditkarte im Geldautomaten steckte. Scheinbar haben die Geldautomaten aber eine Batterie für solche Fälle, dass wir Geld abheben konnten und die Karte nicht futsch war.
Jetzt aber zu Luang Prabang:
Die recht kleine Stadt liegt am Mekong und einem kleineren Fluss, der dort in dem Mekong mündet. Die Stadt ist asiatisch und auch französisch geprägt, und gehört zum Unesco Welterbe. Die Stadt hat mit die höchste Tempeldichte vom Laos, an jeder Ecke findet man hier einen kleineren oder größeren Tempel den man besichtigen kann.
Die Stadt kann super per Fahrrad erkundet werden, da es sehr wenig Autos und Roller gibt und in der Innenstadt keine Busse und Lastwagen fahren dürfen. Das haben wir heute auch getan. Ein Rad kann man sich hier für ca. 2€ am Tag ausleihen. In der Mitte der Stadt liegt ein kleiner Berg (wie rings um die Stadt auch), den man über unzählige Stufen besteigen kann und von da einen guten Blick über die Stadt und Umgebung hat.
Bis auf die Tempel und die Natur in der Umgebung kann man hier nicht viel besichtigen, die Stadt hat aber so viel Charme, dass es einfach Spaß macht durch die Straßen zu wandern und die Laotische Ruhe und Gelassenheit auf sich wirken zu lassen. In dem Punkt sind die Laoten nämlich (zumindest hier) anders als die Vietnamesen und sie Thailänder. Hier geht alles ruhig und entspannt zu. Auf dem Markt wird man nicht bequatscht und die Tuk Tuk Fahrer geben sich mit einem freundlichenen No, Thank you zufrieden.

Die erste Nacht in Luang Prabang hatten wir in der günstigsten Unterkunft gebucht, die Agoda zu bieten hatte. Das war eine Bambushütte auf einer Eco Lodge außerhalb der Stadt. Eigentlich war die Unterkunft ganz schön, aber leider waren die Betten unendlich dreckig und es gab nur kaltes Wasser. (Was bei dem blöden Wetter momentan nicht so toll ist)
Also sind wir nach einer Nacht in die Innenstadt in ein Guesthouse gezogen, was uns besser gefallen hat.

Morgen früh fahren wir Richtung Süden nach Vang Vien, dem Backpacker Hotspot schlechthin. Wir wollen aber statt tuben zu gehen eine Kayak Tour machen und die Höhlen der Umgebung erkunden.

Jetzt noch ein paar Bilder von Luang Prabang.

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