Pattaya die Reeperbahn Thailands

Hallo und viele Grüße von Ko Chang der Elefanteninse.

Wir sind hier gestern nachmittag angekommen, wollen jetzt aber erst mal von den letzten Tagen in Pattaya berichten.

In Pattaya kamen wir mit dem Bus aus Bangkok an, der uns bis zum Hotel brachte. Das Hotel lag ganz im Süden der Stadt, ein paar MInuten entfernt von der Innenstadt, dafür nah am Wasser. Mit dem Hotel waren wir ganz zufrieden. Es war zwar nicht ganz so modern wie das letzte in Bangkok, aber es gab einen Pool, WIFI und ein Frühstücksbuffet.

Etwas komisch fanden wir, dass wir die einzigen Gäste waren die nicht aus Russland kamen. Es waren überwiegend Paare und Gruppen ab 35 da, die scheinbar dort Badeurlaub machten.

Also sind wir nach dem wir unser Zimmer bezogen hatten runter zum „Strand“. Der Strand der am nächsten war, war  komplett vollgestellt mit Liegen und Sonnenschirmen, so dass man nur gebückt gehen konnte. Außerdem war er sehr dreckig inklusive Glas im Sand. Nachdem wir trotzdem kurz in das 30° warme Wasser gegangen sind wollte wir dann doch icht mehr läger bleiben und sind lieber zurück ins Hotel zum Pool gegangen. Somit hatte Pattaya den ersten Minuspunkt.

Am nächsten Tag haben wir dann die Innenstadt erkundet die außschließlich aus Restaurants, Bars und schlechten Geschäften besteht. Wir waren in einem Einkaufszentrum in dem es auf manchen Etagen gar keine Geschäfte mehr gab und was von außen aussah als stände es vor dem Abriss. Der Hauptstrand, an der Beachroad war auch kein bisschen besser. Er war noch schmaler, noch vollgestellter, noch dreckiger und noch voller. Dazu kam dass man im Rücken die Beachroad mit jeder Menge Autos hatte. Uns dort an den Strand zu legen haben wir dann gelassen.

Auch in der Innenstadt sind uns fast nur Russen begegnet, was wir etwas komisch fanden wo die diversen Dokus bei Youtube Pattaya doch als Deutsches Rentner Paradies beschrieben haben. Dass das auch so ist wurde uns dann aber noch von Jörns Onkel gezeigt, den wir besuchten, der vor ein paar Jahren mit seiner Frau dort hin ausgewandert ist.

Wir waren nämlich von unserem Hotel im Süden nie weit genug in den Norden gefahren. Nachdem wir uns mit Jörns Onkel in der Innenstadt ein erstes mal getroffen haben wollten wir am nächsten bei ihm in der nähe Essen gehen.

Auf dem Weg merkten wir schon das es „Deutscher“ wurde. Die Bars warben mit „Fr. Sa. So. Bundesliga Live“ oder warben für „Gemischter Grillteller…“.

Essen waren wir dann bei „Anton“ einem Deutschen Restaurant bei dem man Bratkartoffeln, Spätzle und alles andere aus Deutschland gibt. Für keine 5€ pro Person konnte man sich hier am Buffet satt essen. Willis Frau ist leider wieder früh nach Hause, da sie krank war. Also sind wir danach mit Willi noch alleine weiter in eine Bar, die natürlich ebenfalls einem Deutschen gehörte. Der Besitzer „Lars“ setzte sich auch zu uns, so dass wir erfahren konnten wie das Leben hier so ist.

Für mich haben sich dadurch alle Klischees bestätigt, die ich vorher über deutsche Touristen in Thailand hatte. Mit uns in der Bar waren wie auch schon im „Anton“ größtenteils alte meist dicke Männer mit jungen Thailändischen „Freundinnen“.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich diesen Ort keinem Urlauber empfehlen kann, außer er hat die Absichten der oben beschrieben Männer. Für uns war es auch sehr seltsam, warum Familien hier mit ihren kleinen Kindern hin kamen.

Wir sind nun auf Koh Chang und nicht auf Koh Samui wie vorher geplant, da uns hier von mehreren Seiten empfohlen wurde dass Koh Chang ruhiger und noch nicht so Touristisch ist. Bisher hat sich das auch bestätigt. Wir wollen uns hier einen Roller ausleihen und die Insel umfahren (ca. 50km). Wir haben unser Hotel für 4 Nächte gebucht. Wohin es danach geht wissen wir noch nicht.

Schöne Grüße

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