Moreton Island

Hi und zuallererst frohe Weinachten,

 

die letzten 3 Tage haben wir auf Moreton Island verbracht, einer weiteren großen Sandinsel nahe Brisbane. Diesmal jedoch zu Fuß. Mit dabei waren Ole und Laura, beide haben wir in St George auf der Farm kennen gelernt.Fabian der Dritte aus St George ist alleine weiter gereist. Die Fähre und die Campingerlaubnis waren schnell per Internet gebucht.  Der Campingspot war in direkter Nähe zum Fähranlegeplatz von daher hatten wir es nicht weit mit unseren großen Rucksäcken. Es gab Toiletten, leider war das Wasser aber nicht geeignet zum trinken, es musste 10min. vorher abgekocht werden. Als Wir unser Zelt aufbauen wollten, welchen die beiden anderen uns liehen, merkten wir dass kein Gestänge dabei war; dies lag im Auto am Hafen von Brisbane. Daher mussten wir provisorisch aus dem Gestänge des Zeltes von Ole und Laura und unserer Plane ein Zeltähnliches Konstrukt bauen. Die Nacht war recht ungemütlich denn Kopffreiheit war keine gegeben. Zusätzlich ging uns das Gas aus, da wir das 10min. vorkochen nicht eingeplant hatten. Zum Glück half uns ein netter Australier, der neben uns mit seiner Familie seit 3 Wochen auf der Insel campte, mit 2 weiteren Gasflaschen aus. Aufgrund der Zelt- und Gassituatin entschlossen wir uns nach nur einer Nacht zurück zufahren, obwohl wir die Erlaubnis für zwei Nächte hatten. Da aber die Fähre nur Dienstags von einem anderen Ort der Insel ablegt, standen wir mit gepackten Sachen am für uns bekannten Ort, jedoch kam keine Fähre. Ein Ranger klärte uns dann über die Situation auf. Die „nette“ Dame des Fährunternehmens klärte uns leider nicht um diesen Umstand auf, obwohl wir fragten ob wir mit jeder Fähre zurück kommen könnten. Laura fuhr nach der ersten Nacht  dennoch zurück um eine Freundin abzuholen, die aus Neuseeland kam; dafür musste sie sich leider ein weiteres Ticket kaufen um mit einem anderen Unternehmen zu fahren.

Viel gesehen haben wir von der Insel leider nicht, da es dort, ähnlich wie auf Fraser Island, erlaubt ist mit einem 4WD am Strand und auf den Wegen innerhalb der Insel zu fahren. Somit waren die Sehenswürdigkeiten zu weit weg. Lediglich mehrere Wracks lagen direkt am Strand vor unserem Campingspot. Die Aussicht wurde durch viele ankernde private Boote leider etwas getrübt.

In Tangalooma, dem nächsten Ort auf der Insel, werden jeden Abend 5-9 wild lebende Delfine gefüttert. Da dies umsonst war schauten wir uns es am ersten Abend an. Urlauber die im Resort des Ortes wohnten, durften die Delfine selber füttern. Es war ganz schön die Tiere in freier Wildbahn zu sehen, leider war die Fütterung aber sehr sehr touristisch ausgelegt. Nach ca. 20min. sind wir dann gegangen, weiter aushalten konnten wir es nicht. Einziges Highlight dort war eine hübsche Fotografin, die die Touristin dabei fotografierte während sie den Delfinen Fische in den Mund legten!

Ansonsten haben wir noch einen großen Rochen gesehen und einen Hai, der mit einer Größe von 150-200cm gar nciht so klein war und so nah an uns vorbei geschwommen ist, dass er Oles Verse gestriffen hat.

Nun sind wir wieder zurück in Brisbane und planen unsere nächsten Tage. Es schaut so aus, als ob wir heute nach Surfers Paradise fahren werden um dort Weihnachten zu verbringen. Danach wollen wir dann weiter Richtung Süden um Silvester mit den Leuten aus St George in Byron Bay zu verbringen.

 

„Have a dolphine friendly day“

Kommentar verfassen