Mitbewohner, Autosuche, deutsche Produkte und Mehr

 

Hello Miteinander,

wir dachten uns es wäre mal wieder Zeit Euch ein paar neue Infos und Fotos bereitzustellen.

Zuerst einmal möchte ich etwas über unseren Ausflug in ein Hostel nach St. Kilda, im Süden von Melbourne erzählen. Da wir einige Hostels zu Beginn testen wollten, um einen direkten Vergleich bezüglich Preis, Leistung und anderen Backpackern zu erhalten. Angekommen in dem neuen Hostel trafen wir auf einen Backpacker der um 13h ins Bett fiel, da sein körperlicher und geistiger Zustand dies wohl nötig hatte.Dieser erste Eindruck brachte uns dazu im besagten Hostel nur eine Nacht zu verbringen. Die Küche sah recht dreckig aus, von den Waschräumen ganz zu schweigen. Dort lagen überall Haare und es schien diverse Zeit nicht mehr gereinigt worden zu sein. Einige Backpacker waren durchaus sehr nett und wir kamen recht schnell ins Gespräch. Einige im Hostel waren Tagsüber hatten Tagsüber schon gut einem im Tee und die Musik war sehr sehr laut. Am nächsten Morgen sind wir recht früh aufgebrochen um wieder in das Hostel der ersten zwei Nächte zurück zu kehren.

Wir haben bisher kein anderes getestet, da das Gesamtpaket des King Street Hostels am besten ist, auch wenn wir dort bisher mit fast keinem Anderen Kontakt hatten, außer zu Steve, einem 40 Jährigen Aussie der eigentlich in Western Australia lebt und nur für ein Endspiel im Rugby nach Melbourne kam. Mit dabei hatte er „Gorillawitch“, ein kleiner Plüschaffen, den er bei den Rugbyspielen immer mit dabei hatte. Steve scheint ein recht lockerer Typ zu sein, der viel erlebt (hat). Leider aber ist er ein starker „Snorer“, bedeutet er schnarcht die ganz Nacht. In diesem Zimmer gab es leider keine Heizung/Lüftung nur eine einfache Verglasung, was ziemlich kalte Nächte bedeutete. Steve und Greg, ein anderer Backpacker aus Deutschland haben mit dicken Jacken geschlafen um nicht zu sehr zu frieren.

Im Kingstreet Backpackers haben wir uns nun vorerst für eine Woche eingenistet. Dort hatten wir in der ersten Nacht einen Mitbewohner, den wir Oli tauften, der ein ganz schräger Typ war. Er kam Abends an, kaufte sich Brot, Fleisch und Bier, bereitete dieses sehr zur Belustigung aller zu, aß lediglich das Fleisch, lies alles liegen( in Hostels ist es Gang und Gäbe das genutzte Geschirr, welches die Hostels stellen, zu spülen und wegzuräumen. Als wir ins Zimmer kamen, lag Oli mit dem Handy in der Hand und komplett bekleidet auf dem Bett und schlief. Am nächsten Morgen packte er seine Sachen und verließ das Hostel sowie er gekommen ist. Wir fanden diesen Auftritt sehr kurios.

Mittlerweile teilen wir ins das 6-Bett Zimmer mit 3 Asiaten, die scheinen in unserem Hostel eh die Oberhand zu haben. Leider ist das Hostel sehr anonym, zumindest empfinden wir das so. Gestern Morgen gab es zusätzlich zum normalen Frühstück frisches Obst, Baked Beans, Würstchen und Bacon. Heute Abend gibts Pasta for Free. Sonntags erden Pancakes frisch zubereitet. Aus diesen Gründen haben wir uns für dieses Hostel entschieden. Unsaubere Sanitäranlagen sind wir aus Jugendlagern eh gewöhnt, von daher passt das schon.

Gestern waren wir im Royal Botanic Garden, sind auf Teilen des Albert-Parc-Circuits geboardet, unter Anderem auf der Start-Ziel-Geraden. Abends sind wir nochmal Richtung St. Kilda gefahren um kleine Pinguine auf dem St. Kilda Peer anzuschauen. Leider war dies sehr touristisch, und die Minderheit Dieser hat sich an das Gebot gehalten nicht mit Blitz zu fotografieren. Sehr schrecklich.

Einen Aldi haben wir auch entdeckt mit einigen deutschen Produkten. Auch wenn diese hier weitaus teurer sind als in Deutschland. Eine Flasche Vojka gibts ab ca. 35$ und einen „Kasten“ Bier ab ebenfalls. Weit verbreitet bei Backpackern ist der sogenannte „Goon“, ein ganz ganz billiger Fusel. Und lediglich ein Weinprodukt. Dieser kostet im 4l. Tetrapak grade mal 9€. Die nächst günstigste Flasche Wein kostet 6$. Wir haben uns mal einen gegönnt, wirklich trinkbar ist er aber nicht.

Da das W-Lan in Hostels Geld kostet, tummeln wir uns entweder auf der Straße rum um öffentliche Wi-Fi Spots zu nutzen oder gehen in die schöne State Library Victoria.

Heute haben wir zum ersten Mal gewaschen. Hier wird lediglich kalt gewaschen, sodass die Wäsche nicht wirklich sauber wird. Nach dem trocken muffte die Wäsche sehr stark Möglichkeiten zum aufhängen haben wir nicht gefunden, wir wissen auch nicht wie Andere das handhaben. Daher haben wir uns dort selber etwas kreiert( Foto gibts weiter unten).

Nicht ganz so einfach verhält es sich mit der Autosuche. Denn die einzelnen Staaten machen hier alle ihr eigenes Ding, was An- & Abmeldung, TÜV, Versicherung usw. angeht. Sprich, ein Auto das wir in Melbourne, Victoria kaufen, können wir eben nicht in Sydney, Queensland verkaufen. Außerdem ist das Angebot im Moment sehr klein, oder die Vans sind direkt wieder verkauft nachdem sie online gestellt wurden. Daher überlegen wir nun, mit dem Bus nach Sydney zu fahren um dort ein Auto zu kaufen (von Sydney fliegen wir im März weiter nach Thailand). Das müssen wir aber noch genau überlegen.

Ein Bankkonto und eine TFN (Tax File Number, entspricht in etwa der deutschen Lohnsteuerkarte) haben wir beantragt und sollten nächsten Woche fertig sein.

Was ich noch erzählen möchte, im Norden von Melbourne befindet sich der Queen Victoria Market, einer der größten Wochenmärkte der südlichen Halbkugel. Dort kann man wunderbar frisches Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch kaufen. Wenn man dann noch, so wie wir, kurz vor Ende dort aufkreuzt sind durchaus sehr gut günstige Schnäppchen drin.

So das wars für Heute, wir werden gleiche zum Aldi gehen um dort ein paar Lebensmittel zu kaufen. Danach wirds lecker Pasta geben. Programm für heut Abend ist bisher nicht geplant, wird also spontan entschieden.

Über Kommentare freuen wir uns.

 

Kommentar verfassen